Behördenleitungen besichtigen Kreiswasserwerk in Uevekoven

Im technischen Umfeld des Kreiswasserwerks Heinsberg in Wegberg-Uevekoven fand am Donnerstag, 1. Oktober 2026, das turnusmäßige Treffen der Behördenleitungen des Kreises Heinsberg statt. Landrat Stephan Pusch hieß die Führungsspitzen der regionalen Behörden willkommen und eröffnete einen intensiven Austausch über aktuelle Herausforderungen und gemeinsame Strategien. „Eine gute Zusammenarbeit der Behörden ist gerade in diesen herausfordernden Zeiten von großer Bedeutung. Im persönlichen Gespräch lassen sich selbstverständlich sämtliche aktuellen Themen ansprechen – von Klimaschutz und E‑Mobilität über Digitalisierung bis zur Modernisierung der Verwaltung“, erklärte Landrat Pusch.

Im Fokus des Treffens standen die Krisenvorsorge, die Digitalisierung der Verwaltung, die Kooperation bei Großlagen sowie der weitere Ausbau der regionalen Infrastruktur. Landrat Pusch unterstrich dabei die Relevanz eines engen Schulterschlusses zwischen den Behörden: „Gerade angesichts multipler Herausforderungen ist ein verlässliches Netzwerk zwischen den Institutionen unverzichtbar.“

Mit diesem Treffen ist die schöne Tradition verbunden, die Leistungsfähigkeit und Vielfalt der Region anhand von Beispielen vorzustellen. Das Kreiswasserwerk Heinsberg bot dabei nicht nur einen symbolträchtigen Rahmen, sondern auch Gelegenheit, die Bedeutung einer sicheren Trinkwasserversorgung in den Dialog einzubeziehen. Die Führung übernahm der Geschäftsführer des Kreiswasserwerks, Daniel Nobis. Er erläuterte in einer Führung durch das Werk die Aufbereitungsschritte und den „Weg des Wassers“, die Qualitätssicherung sowie die Versorgungssicherheit. Vorher gab er einen Einblick in seine Arbeit und präsentierte die Entwicklung des Wasserwerks und seine Rolle für die Region.

„Im Rahmen dieses Behördenleitertreffens möchte ich hervorheben, was unsere Region stark macht: leistungsfähige, gut vernetzte Strukturen, die nahe an den Menschen arbeiten; eine Versorgung, die nachhaltig, wirtschaftlich und preisbewusst organisiert ist; und ein Zusammenspiel von Kommunen und Unternehmen, das Vertrauen schafft. Das Kreiswasserwerk Heinsberg ist dafür ein herausragendes Beispiel. Es zeigt, wie öffentliche Infrastruktur den Alltag tausender Haushalte zuverlässig trägt – unauffällig, aber unverzichtbar“, sagte Landrat Stephan Pusch.

Die Teilnehmenden zeigten sich beeindruckt von der Verbindung aus Tradition, technologischer Entwicklung und Zukunftsperspektive, die das Kreiswasserwerk verkörpert. Es ist ein zentrales Element der Daseinsvorsorge im Kreis Heinsberg und steht beispielhaft für den Wandel kommunaler Infrastruktur im Spannungsfeld von Klimaanpassung, Energieeffizienz und Versorgungssicherheit.

Neben dem fachlichen Austausch wurde auch die Bedeutung der interkommunalen Zusammenarbeit hervorgehoben. Vertreterinnen und Vertreter von Polizei, Feuerwehr, Gesundheitsamt, Katastrophenschutz, Schulaufsicht und weiteren Einrichtungen nutzten die Gelegenheit, um gemeinsame Projekte zu koordinieren. „Unser Treffen im Kreiswasserwerk zeigt, wie wichtig es ist, den Wandel aktiv zu gestalten – im Dialog miteinander, mit Respekt vor der Vergangenheit und mit einem klaren Blick in die Zukunft“, sagte Stephan Pusch, der auch dem Organisator des Behördenleitertreffens, Bernd Heffels, für die gute Vorbereitung dankte.

Landrat Stephan Pusch begrüßte rund 30 Gäste zum Behördenleitertreffen im Wasserwerk in Wegberg-Uevekoven. Mit dem Treffen ist die schöne Tradition verbunden, die Leistungsfähigkeit und Vielfalt der Region vorzustellen. Foto: Kreis Heinsberg
Landrat Stephan Pusch begrüßte rund 30 Gäste zum Behördenleitertreffen im Wasserwerk in Wegberg-Uevekoven. Mit dem Treffen ist die schöne Tradition verbunden, die Leistungsfähigkeit und Vielfalt der Region vorzustellen. Foto: Kreis Heinsberg