Geschützte Landschaftsbestandteile (GLB)

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Geschützte Landschaftsbestandteile (GLB) sind i. d. R. deutlich kleinflächiger als Natur- und Landschaftsschutzgebiete und zielen gemäß § 29 Bundesnaturschutzgesetz auf den Schutz eines ganz bestimmten, belebenden bzw. gliedernden Elements der Landschaft ab. Das kann beispielsweise eine parkartige, baumbestandene Wiese sein, eine Hecke oder auch eine Streuobstwiese. Der Schutz umfasst dabei normalerweise die vorhandenen Gehölze. Diese dürfen nicht zerstört oder beschädigt werden. Abgängige Gehölze sind zu ersetzen. Von den Verbotsvorschriften des Landschaftsplanes kann auf Antrag ggf. eine kostenpflichtige Befreiung nach § 67 Bundesnaturschutzgesetz erteilt werden, jedoch nur bei Vorlage eines überwiegenden öffentlichen Interesses oder sofern die Durchführung der Vorschrift im Einzelfall zu einer unzumutbaren Belastung führen würde.

Nähere Informationen zu den einzelnen GLBs im Kreis Heinsberg sowie den dort geltenden Verbotsvorschriften entnehmen Sie bitte den einzelnen Landschaftsplänen.

Siehe auch:

Dokumente:


Rechtsgrundlagen:

  • §§ 29, 67 Bundesnaturschutzgesetz
  • Landschaftspläne des Kreises Heinsberg

Gebühren/Kosten:

Die Erteilung einer Befreiung von den Verbotsvorschriften des Landschaftsplanes ist gebührenpflichtig.

Öffnungszeiten:
montags bis freitags 8.30 Uhr - 12.00 Uhr
dienstags und donnerstags 14.00 Uhr - 17.00 Uhr

  • zuständig:
  • Amt für Umwelt und Verkehrsplanung (61)
    Kreisverwaltung
    Valkenburger Straße 45
    52525 Heinsberg