Aktuelles aus dem Kreishaus

Coronavirus - Stand 26. März

(Meldung vom 17.03.2020)
Coronavirus - Stand 26. März

Aktuelle Zahlen

Kreis Heinsberg. (26.03.2020) Aktuell gibt es im Kreis Heinsberg 1153 bestätigte Coronavirus-Infektionen. Von dieser Zahl konnten 360 Personen mittlerweile als genesen entlassen werden. Der Kreis Heinsberg zählt 28 Coronavirus bedingte Sterbefälle. 

Kreis Heinsberg.(25.03.2020)  Aktuell gibt es im Kreis Heinsberg 1067 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus, abzüglich 324 wieder genesenen Personen. 26 Personen aus dem Kreis Heinsberg verstarben im Zusammenhang mit dieser Infektion.

Für die Kinderbetreuung von sog. Schlüsselpersonen, d.h. Berufsgruppen, die für die Aufrechterhaltung der öffentlichen Infrastruktur unentbehrlich sind, gilt in Abstimmung mit dem Land Nordrhein-Westfalen im Kreis Heinsberg eine Sonderregelung. Die Notbetreuung wird ausschließlich für unverzichtbares Ärzte-, Betreuungs- und Pflegepersonal in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen organisiert.

Diese Regelung ist deutlich strenger als in den übrigen Kommunen in NRW. Das Gesundheitsamt des Kreises Heinsberg sieht in einer weiter gefassten Öffnung der Einrichtungen für zusätzliche Berufsgruppen aus Schlüsselbereichen eine Begünstigung von Infektionsketten. „Wir müssen das Personal aus dem Gesundheitssektor arbeitsfähig halten und können uns daher keinen vollständigen Ausfall von Betreuungsmöglichkeiten leisten. Die bei uns sehr eng bestimmte Notbetreuung wird in einer Einzelfallbetreuung oder in Kleinstgruppen in Kitas stattfinden“, so Landrat Stephan Pusch. Das Kreisjugendamt fragt bei den betroffenen Arbeitgebern die Notwendigkeit einer Kinderbetreuung im Einzelfall ab.

Die Bürgermeister der kreisangehörigen Städte und Gemeinden haben sich auf eine einheitliche Umsetzung der Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus geeinigt. Insbesondere wurden Entscheidungen getroffen hinsichtlich des Straßenverkaufs von Eiscafés, der unter Beachtung der entsprechenden Vorkehrungen zu Hygiene und Abstand erfolgen darf. Auch Floristen dürfen unter den genannten Voraussetzungen ihren Betrieb aufrechterhalten.

Das Bürgertelefon ist für Fragen von Bürgerinnen und Bürgern des Kreises Heinsberg weiterhin unter der Rufnummer 02452/131313 erreichbar. Die Kolleginnen und Kollegen beantworten Fragen wochentags von 8 bis 18 Uhr und am Wochenende von 10 bis 16 Uhr.

 

Offener Brief des Landrates des Kreises Heinsberg Stephan Pusch

an die Regierung von China

Sehr geehrter Herr Staatspräsident Xi Jinping,

sehr geehrter Herr Ministerpräsident Li Keqiang,

meine sehr geehrten Damen und Herren,

mein Name ist Stephan Pusch. Ich bin seit 16 Jahren hauptamtlicher Landrat im Kreis Heinsberg. Der Kreis Heinsberg ist ein Kreis im Westen von Nordrhein-Westfalen im Regierungsbezirk Köln. Er ist der westlichste Kreis Deutschlands, hat eine Fläche von 627,99 km² und eine Einwohnerzahl von rund 255.000.

Wir sind einer der ersten Kreise in Deutschland, der das Auftreten einer Corona-Infektion vermelden musste. Wir kämpfen seit rund vier Wochen mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln als Krisenstab des Kreises Heinsberg um das Leben der Menschen im Kreis Heinsberg. Das Robert-Koch-Institut hat uns als besonders betroffenes Gebiet in Deutschland und weltweit eingestuft. Zurzeit Stand Montag, 23. März, 7.35 Uhr, haben wir etwas mehr als 1.000 infizierte Personen. Außerdem haben wir mittlerweile 21 Tote zu beklagen.

Sie werden sich sicher fragen, wie ein im politischen System der Bundesrepublik Deutschland relativ unbedeutender Mensch wie ein Landrat dazu kommt, sich an die Staatsführung der Volksrepublik China zu wenden.

Hierzu möchte ich Folgendes ausführen:

Vor einigen Tagen zeigte mir ein Mitarbeiter ein Bild, das in den sozialen Netz-werken kursiert. Auf dem Bild ist ein Ortsschild von Heinsberg zu sehen und unter dem Namen „Heinsberg“ hat jemand den Satz eingefügt „Partnerstadt von Wuhan“.

Der Urheber dieser Fotomontage wollte offensichtlich Heinsberg bzw. dem Kreis Heinsberg die Schuld am Ausbruch der Corona-Epidemie in Deutschland geben. Gleiches macht der amerikanische Präsident, wenn er öffentlich vom „Wuhan-Virus“ spricht.

Aus meiner Sicht dient dies alleine dazu, um von seinem eigenen, offensichtlich schlechten Krisenmanagement abzulenken. Ich denke, solche Schuldzu-weisungen sind das Schlechteste, was man in einer weltweiten Pandemie, die alle Völker und Nationen betrifft, machen kann. Die Menschen im Kreis Heins-berg wissen, was es heißt, gegen das Virus anzukämpfen und Menschenleben zu verlieren. Das beste Rezept zur Bekämpfung des Virus ist Mitmenschlichkeit und Solidarität.

Ich möchte daher als Landrat eines Risikogebietes den Menschen in China und insbesondere in der besonders betroffenen Provinz Wuhan meine Solidarität und mein Mitgefühl aussprechen. Chinesische Staatsbürger, die in Deutschland wohnen, haben uns vor einigen Tagen eine größere Menge Schutzmaterial wie Masken und Schutzkittel zur Verfügung gestellt. Ich fand dies in einer Zeit, in der manche Menschen meinen, sie müssten mit dem Finger auf die Menschen im Kreis Heinsberg zeigen, eine bemerkenswerte und anrührende Solidaritätsbekundung.

Aus meiner Sicht wird die Menschheit mit dem Corona-Virus nur fertig werden, wenn alle Staaten zusammenarbeiten. Die besten Wissenschaftler aller Länder müssten gemeinsame Anstrengungen unternehmen, um schnellstmöglich ei-nen Impfstoff gegen das Virus zu finden. Dazu wäre ein offener Austausch un-ter den Wissenschaftlern erforderlich, damit jeder an den Forschungsergebnis-sen der anderen teilhaben kann.

„America first“ wird uns bei der Bewältigung dieser Krise nicht weiterhelfen.

Ich habe in den letzten Tagen viel darüber gelesen, mit welchen Mitteln die Verantwortlichen in China eine Bekämpfung des Corona-Virus betreiben. Da-bei wurde immer wieder betont, wie wichtig ausreichend Schutz für ärztliches Personal und Pfleger ist. Die hier vorhandenen Schutzmaterialien reichen zur-zeit nur für ein paar Tage. Soweit der Krisenstab und die Krankenhäuser hier vor Ort nicht ausreichend Schutzmaterialien besorgen können – was mehr als schwierig ist – hätte das weitreichende schwere Folgen für das Gesundheits-system im Kreis Heinsberg und für die Menschen hier. In meiner Funktion als Landrat bitte ich daher die Volksrepublik China um Unterstützung. Da Medizi-ner in China offensichtlich auch die meisten Erfahrungen im Umgang mit der Eindämmung und Bekämpfung des Corona-Virus gemacht haben, wäre mir auch an einem fachlichen Erfahrungsaustausch gelegen.

Der Kreis Heinsberg war vor der Corona-Krise ein wirtschaftlich stark aufstre-bender Landkreis mit vielen erfolgreichen Unternehmen und einer sehr gerin-gen Arbeitslosigkeit.

Ich befürchte, dass wir alle auf dieser Welt, nachdem wir das Virus medizinisch besiegt haben, noch lange brauchen werden, um unsere Wirtschaft wieder auf den Stand zu bringen, wie er vor der Corona-Krise war. Ich denke es wäre klug, jetzt auch schon an diesen Tag zu denken. Über eine Partnerschaft ent-scheidet der Kreistag des Kreises Heinsberg. Ich könnte mir allerdings gut vor-stellen, dass in der Phase des „Wiederaufbaus“ der Kreis Heinsberg und die Provinz Wuhan eine Partnerschaft eingehen. Das wäre der eindrücklichste Beweis dafür, dass eine Politik der Stigmatisierung und der Schuldzuweisung nur aus Dummheit geboren sein kann.

In der Hoffnung, dass Sie meine Botschaft erreicht und unsere Bitten wohlwol-lend geprüft werden verbleibe ich

mit freundlichen Grüßen

Stephan Pusch

Kreis Heinsberg (23.03.2020) Aktuell gibt es im Kreis Heinsberg 1011 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus, abzüglich 219 genesenen Personen. Leider zählt der Kreis bislang 24 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus.

Kreis Heinsberg. (20.03.2020)  Das Start-Up Unternehmen sharemagazines stellt den Bürgerinnen und Bürgern des Kreises Heinsberg ihr Angebot ab sofort für zwei Wochen kostenfrei zur Verfügung. In Zusammenarbeit mit vielen Verlagen können Nutzer der App von zuhause auf über 500 Zeitungen und Zeitschriften zugreifen. „Ein schönes Angebot, das uns hilft, die Zeit zuhause angenehm zu verbringen“, so Landrat Stephan Pusch.

Pusch hat alle Bürgerinnen und Bürger des Kreises Heinsberg gebeten, die „Ausgangssperre light“ einzuhalten. Mit der Einstellung sozialer Kontakte und der Reduzierung auf minimalsten Umgang, d.h. nicht aufschiebbare Arztbesuche sowie das Einkaufen von Lebensmitteln, soll die Ausbreitung des Coronavirus verlangsamt und das Gesundheitssystem geschont werden.

Kreis Heinsberg. (20.03.2020) Der Kreis Heinsberg hat weitere vier Todesfälle zu beklagen. Drei Frauen im Alter von 80, 85 und 68 Jahren sowie ein Mann, 95 Jahre, sind an einer Lungenentzündung infolge des Coronavirus verstorben. Wie auch bei den vorherigen Fällen, waren alle vier Patienten aus dem Kreis Heinsberg gesundheitlich vorbelastet. Insgesamt verstarben im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion bislang 13 Personen aus dem Kreis Heinsberg. Aktuell gibt es im Kreis Heinsberg 916 bestätigte Infektionen, abzüglich 84 genesenen Personen.

Kreis Heinsberg. (19.03.2020) Aktuell (Stand 18:00 Uhr) gibt es im Kreis Heinsberg 890 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus abzüglich 71 wieder genesene Personen. Insgesamt gibt es in diesem Zusammenhang neun Todesfälle zu beklagen.

Im Zuständigkeitsbereich der Bezirksregierung Köln wurde vereinbart, dass abweichend von der bisherigen Erlasslage Restaurants grundsätzlich zu schließen sind. Nur Lieferdienste und Drive-In-Schalter dürfen weiter betrieben werden. Mit den kommunalen Ordnungsämtern wurde am heutigen Nachmittag darüber hinaus vereinbart, dass alle Dienstleistungen, die nicht aus Gründen der Versorgung oder aus medizinischen Gründen unerlässlich sind, untersagt werden. Die Kommunen werden diese Regelungen zeitnah umsetzen.

Auch bei den Alten- und Pflegeeinrichtungen bleiben die getroffenen Regelungen im Kreis Heinsberg zum grundsätzlichen Besuchsverbot bestehen, was die Betreiber der Einrichtungen ausdrücklich begrüßen.

Gerade in den letzten Tagen zeigt sich die positive Wirkung der frühzeitig und konsequent im Kreis Heinsberg ergriffenen Maßnahmen, die deshalb weiter aufrechterhalten werden müssen, um einen weiteren Anstieg der Infektionen möglichst zu verhindern. "Es gibt noch keinen Grund zur Entwarnung, aber die begründete Hoffnung auf sinkende Infektionsraten, weil sich die Menschen im Kreis Heinsberg an die Empfehlungen der Behörden halten", sagt Landrat Pusch. 

Kreis Heinsberg. (18.3.2020) Aktuell gibt es im Kreis Heinsberg 811 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus. Von dieser Zahl sind bereits 25 Personen abzuziehen, die genesenen aus der Quarantäne entlassen werden konnten.

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales hat, anknüpfend an die Rede der Bundeskanzlerin am vergangenen Montag, Maßnahmen erlassen, die landesweit von den kreisangehörigen Kommunen und kreisfreien Städten, konkret deren Ordnungsämter, umzusetzen sind. Ziel der Einschränkungen ist die Verlangsamung der Ausbreitung des Coronavirus durch Kontaktreduzierung.

Nach der bereits seit drei Wochen praktizierten Schließung von Kindertagesstätten, Kindertagespflegen und Schulen im Kreis Heinsberg, bleiben ab heute Einrichtungen, Begegnungsstätten, Freizeit- und Sportangebote geschlossen. Veranstaltungen sind grundsätzlich untersagt, Restaurants sind eingeschränkt bis 15 Uhr geöffnet.

„Sichergestellt bleibt die Versorgung mit den Dingen des täglichen Bedarfs“, so Landrat Stephan Pusch, der in diesem Zusammenhang darum bittet, Hamsterkäufe zu unterlassen. Geöffnet bleiben also weiterhin Lebensmittelgeschäfte, Apotheken, Tankstellen sowie Abhol- und Lieferdienste. Eine konkrete Auflistung gibt es auf der Homepage des Ministeriums, die auf der Webseite des Kreises Heinsberg unter www.kreis-heinsberg.de über einen Link aufgerufen werden kann.

Kreis Heinsberg. (17.03.2020)  Aktuell gibt es im Kreis Heinsberg 755 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus. Diese Zahl können wir in Kürze in Relation zu den genesenen Personen stellen, da das Entlassmanagement unseres Gesundheitsamtes angelaufen ist.

Personen, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden, bekommen ab Befund 14 Tage häusliche Quarantäne auferlegt. Gegen Ablauf dieser Zeit kontaktieren Mitarbeiter des Gesundheitsamtes die Infizierten und erkundigen sich nach dem Gesundheitszustand. Nach drei Tagen Symptomfreiheit, frühestens aber nach Ablauf der 14-tägigen Quarantäne, sind sie aus der Quarantäne entlassen und können wieder arbeiten gehen.

Die Bundesregierung hat gestern viele Einschränkungen des öffentlichen Lebens bekannt gegeben, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Da diesbezüglich viele Unsicherheiten existieren, welche Einrichtungen, Geschäfte oder ähnliches noch geöffnet sind, bittet der Kreis Heinsberg um die Beachtung der vom Landrat Stephan Pusch ausgesprochenen „Ausgangssperre light“. Diese sieht vor:

-    Personen ab 65 Jahren, insbesondere mit Vorerkrankungen bzw. Vorerkrankungen der Lunge, begeben sich freiwillig in             häusliche Quarantäne und verlassen das Haus nur für unaufschiebbare Arztbesuche

-    Alle anderen Personen dürfen arbeiten und einkaufen gehen, bleiben aber ansonsten zuhause und unterlassen soziale               Kontakte

Bürgerinnen und Bürger, die Erkältungssymptome haben, werden gebeten, diese zuhause auszukurieren. Der Hausarzt sollte dann konsultiert werden, wenn sich der Gesundheitszustand verschlechtert, Fieber von 38,5 Grad und höher oder Atembeschwerden auftauchen. Der Arzt entscheidet dann über eine mögliche Testung auf das Coronavirus.

Für den Fall, dass eine Unterstützung bzw. Aufstockung des medizinischen Personals notwendig werden könnte, registriert der Kreis Heinsberg Ärzte oder medizinisch/pflegerisch qualifizierte Personen, die bei der Bewältigung der Lage mithelfen würden. Diese können dem Kreis Heinsberg ihre Kontaktdaten mitteilen über die E-Mail-Adresse fachpersonal@kreis-heinsberg.de

Kreis Heinsberg. (15.03.2020)  Nachdem der Kreis Heinsberg bereits seit dem 26. Februar nach Bekanntwerden von zwei mit dem Coronavirus infizierten Personen die Schließung von Schulen, Kindertagespflegen und Kindertagesstätten veranlasst hatte, erlässt das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen aktuell ebenfalls ein Betreuungsverbot bis zum 19. April.

Von dieser Regelung soll es eine Ausnahme für die Betreuung von Kindern geben, deren Eltern in Berufsgruppen tätig sind, die zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Infrastruktur unabkömmlich sind. Hier soll es eingeschränkte Öffnungen der Einrichtungen für Kinder dieser besagten „Schlüsselpersonen“ geben.

Das Land NRW weist ausdrücklich darauf hin, dass diese Regelung keine Anwendung im Kreis Heinsberg findet. Im Kreisgebiet Heinsberg bleiben alle besagten Betreuungseinrichtungen bis zum 19. April ohne Ausnahme komplett geschlossen.

Kreis Heinsberg. (15.03.2020) Aktuell gibt es im Kreisgebiet 663 bestätigte Infektionen mit dem Corona-Virus. Leider gibt es einen vierten Todesfall in diesem Zusammenhang zu beklagen. Eine 84-jährige Patientin aus Gangelt mit ernsthaften Vorerkrankungen verstarb in der Nacht von Donnerstag auf Freitag an einer Lungenentzündung in einem Krankenhaus in Neuss. Auch in diesem Fall ist die Infektionsquelle mit dem Coronavirus noch unbekannt. „Jede dieser Nachrichten betrübt mich zutiefst. Mein aufrichtiges Beileid gilt der Familie“, so Landrat Stephan Pusch.

Kreis Heinsberg. (13.03.2020)  Aktuell gibt es im Kreisgebiet 553 bestätigte Infektionen mit dem Corona-Virus. Damit diese Zahl eine Aussage über die tatsächliche Lage geben kann, beginnt der Kreis Heinsberg mit dem sog. „Entlassmanagement“. Infizierte Personen, die sich nach einem positiven Testbefund bis jetzt 14 Tage in Quarantäne befunden haben, werden von unserem Gesundheitsamt erneut kontaktiert und nach mindestens drei Tagen Beschwerdefreiheit zu einem Kontrollabstrich in einer der zentralen Stellen zur Probenentnahme gebeten. Um diese zahlreichen Tests durchführen zu können, sind weitere Testzentren zur Probenentnahme in Planung.

Weiterhin bittet das Gesundheitsamt des Kreises Heinsberg darum, dass sich alle Bürgerinnen und Bürger mit Symptomen wie Husten, Bronchitis oder weitergehenden Infektionen mit ihrem Hausarzt in Verbindung setzen. Dieser veranlasst dann, nach gegebener Indikation, einen Test in einer der Abstrichstationen. Bis zur endgültigen Abklärung gilt für alle, die die benannten Krankheitszeichen haben, die Einhaltung der häuslichen Quarantäne.

Die Schulen, Kindergärten und Kindertagespflege bleiben, wie bereits bekannt, noch mindestens eine Woche geschlossen. Um dem Unterrichtsausfall entgegenzuwirken, können wir den Schulen im Kreisgebiet ein digitales Angebot zur Verfügung stellen. Ein IT-Dienstleister aus Übach-Palenberg stellt hierfür eine kostenlose digitale Umgebung zur Verfügung und unterstützt bei der Einrichtung. So kann der Unterricht mittels Web-Browser oder App von Zuhause verfolgt werden.

Weitere Informationen:

Der Kreis Heinsberg sagt seine politischen Sitzungen, bis auf unaufschiebbbare Ausschüsse, wie dem Wahlausschuss, ab. Die geplanten Einschuluntersuchungen fallen ebenfalls an allen Standorten (Erkelenz, Heinsberg, Geilenkirchen) aus. Die Betroffenen werden zu gegebener Zeit zwecks neuer Termine kontaktiert. Das Bürgertelefon des Kreises Heinsberg ist am kommenden Wochenende von 10 bis 17 Uhr erreichbar.

Kreis Heinsberg. (12.03.2020) Soeben erhielt der Krisenstab in seiner Sitzung die Nachricht über den Tod einer mit dem Coronavirus infizierten Patientin. Eine 78-jährige Frau verstarb um 17.50 Uhr an den Folgen einer Lungenentzündung im Krankenhaus Heinsberg. Die Infektion verlief aufgrund einer Vorerkrankung aus dem neurologischen Bereich kritisch. Wo sich die Patientin mit dem Virus angesteckt hat, ist noch nicht bekannt. „Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen“, so Landrat Stephan Pusch.

Kreis Heinsberg. (11.03.2020) Der Krisenstab hat nach einer Besprechung mit den Bürgermeistern der Städte und Gemeinden eine Regelung für den Schul- und Kindergartenbetrieb getroffen. Für zunächst eine weitere Woche, perspektivisch aber bis zu den Osterferien, bleiben Schulen und Kindertagesstätten weiterhin geschlossen. Der Krisenstab hat diese Entscheidung nach gründlicher Abwägung in Einvernehmen mit den Städten und Gemeinden erwogen.

Mit dieser Maßnahme soll die Ausbreitung der Coronavirus-Infektionen verlangsamt werden, indem Infektionsketten unterbrochen werden. Außerdem muss die Risikogruppe vor Ansteckung geschützt werden. Aktuell zeichnet sich ab, dass vor allem vorerkrankte, ältere Personen schwerere Krankheitsverläufe erleiden, wenn sie mit dem Coronavirus infiziert sind.

„Uns ist die Belastung unserer Bürgerinnen und Bürger durch Schwierigkeiten mit der Kinderbetreuung bewusst. Dennoch muss in dieser Situation die Gesundheit aller Menschen oberste Priorität haben“, so Landrat Stephan Pusch. Gemeinsam mit den Bürgermeistern wird den politischen Räten empfohlen, die Kindergartenbeiträge sowie die Beiträge für die Kindertagespflege und den offenen Ganztag aufgrund der Schließung für einen Monat zu erstatten.

Die übrigen getroffenen Regelungen haben weiterhin Bestand. Für Seniorenheime gelten eingeschränkte Besuchsmöglichkeiten, um Kontakte und Ansteckungsrisiken zu minimieren. Die Kreisverwaltung Heinsberg hält ebenfalls an ihrem eingeschränkten Publikumsverkehr mit Termin fest. Die Volkshochschule sowie die Kreismusikschule bleiben geschlossen. Die Städte und Gemeinden weisen insbesondere darauf hin, dass Sportplätze (ohne Duschen) geöffnet sind, Sport- und Mehrzweckhallen bleiben geschlossen.

Kreis Heinsberg. (11.03.2020) Im Zusammenhang mit der Coronavirus-Infektion gibt es einen zweiten Todesfall im Kreisgebiet zu beklagen. In der Nacht zu heute ist ein 73-jähriger Patient aus Übach-Palenberg im Krankenhaus Heinsberg verstorben. Die Todesursache ist bei dem Dialysepatienten mit schweren Vorerkrankungen eine Lungenproblematik gewesen. Die Infektion mit dem Coronavirus hatte seinen Gesundheitszustand zusätzlich beeinträchtigt. Wo der Patient sich mit dem Virus angesteckt haben könnte, ist nicht bekannt. „Auch an dieser Stelle möchte ich mein ausdrückliches Mitgefühl aussprechen“, so Landrat Stephan Pusch.

Mit Stand von 15 Uhr gibt es im Kreis Heinsberg 443 bestätigte Infektionen. In den drei Krankenhäusern in Heinsberg, Erkelenz und Geilenkirchen befinden sich derzeit sieben bestätigte Corona-Patienten auf einer Isolierstation. Zwei Patienten befinden sich auf einer Intensivstation.

Kreis Heinsberg. (10.03.2020) Aktuell gibt es im Kreis Heinsberg (Stand 13 Uhr) 365 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus.

In den Sitzungen des Krisenstabes am heutigen Dienstag haben die Mitglieder zahlreiche Themen besprochen. Trotz der noch geltenden Schließung von Kindergärten und Schulen können die Vorabi-Klausuren stattfinden. Hierfür wurden Lösungen erarbeitet, die ein eventuelles Ansteckungsrisiko möglichst gering halten. Beispielsweise werden die Schülerinnen und Schüler auf mehrere Räume verteilt und so der direkte, unmittelbare Kontakt deutlich eingeschränkt.

In diesem Zusammenhang weist das Gesundheitsamt des Kreises Heinsberg nochmal eindringlich darauf hin, die bekannten Vorsichts- und Hygienemaßnahmen zu beachten. „In der aktuellen Situation hoffen wir auf die Mitarbeit und Eigenverantwortung jedes Einzelnen. Das bedeutet beispielsweise auch, dass Personen, die Kontakt zu einer bestätigt infizierten Person hatten, ihre sozialen Kontakte auf ein Minimum reduzieren sollten. Dies gilt auch, wenn die Kontaktpersonen noch nicht offiziell den Quarantänebestimmungen unterliegen, weil sie noch keine Symptome aufweisen“, so Leiterin des Gesundheitsamtes Heidrun Schößler.

Bürgerinnen und Bürger, bei denen ein Abstrich im Zusammenhang mit einer möglichen Coronavirus-Infektion gemacht wurde, erhalten eine Nachricht von unserem Gesundheitsamt. Aufgrund des derzeitigen hohen Arbeitsaufkommens kann es etwas dauern, bis die Rückmeldung erfolgt. Eine Verzögerte Kontaktaufnahme bedeutet nicht, dass der Test negativ bewertet wird. Bis der Befund von unserem Gesundheitsamt mitgeteilt wird, gilt für die „abgestrichenen“ Personen:

-    bei Symptomfreiheit eine eigeschränkte Quarantäne (Minimierung persönlicher Kontakte, keine Freizeitaktivitäten, keine Reisen)

-    bei Symptomen wird häusliche Quarantäne ausgesprochen. Der Hausarzt sowie das Gesundheitsamt sind zu informieren.

Für wirtschaftliche Fragen von Unternehmen des Kreises Heinsberg im Zusammenhang mit der Corona-Lage steht ab heute eine Info-Hotline der Wirtschaftsförderung des Kreises Heinsberg zur Verfügung. Eine Beratung ist hier möglich unter der Telefonnummer 02452-131824.

Kreis Heinsberg. (09.03.2020)  Stephan Pusch, Landrat des Kreises Heinsberg, hat in der jüngsten Pressekonferenz eine traurige Mitteilung verkündet. Im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion meldete das Krankenhaus Geilenkirchen heute um 14 Uhr den Tod eines 78-jährigen Patienten aus Gangelt. Dieser war vergangenen Freitag stationär mit Symptomen wie Husten, Fieber und Durchfall aufgenommen worden. Er hatte angegeben, eine Karnevalssitzung in Gangelt besucht zu haben. Ob es sich um die besagte Kappensitzung in Gangelt-Langbroich handelte ist bislang nicht bekannt.

Aufgrund ernsthafter Vorerkrankungen verschlechterte sich der Zustand des Mannes schnell. Er starb an Herzversagen, bedingt durch seine Vorerkrankungen sowie die Anstrengungen bzw. Folgen der Corona-Infektion.

„Ich habe gebetet und gehofft, dass es nicht so weit kommen wird, denn jeder Todesfall ist einer zu viel. Mein Mitgefühl gilt der Familie und Freunden des Verstorbenen“, so Landrat Stephan Pusch.

Kreis Heinsberg. (06.03.2020)  Aktuell gibt es im Kreis Heinsberg (Stand 13 Uhr) 220 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus.

Wie bereits berichtet, wird die „Mobile Medizinische Versorgungseinheit“ in Gangelt-Birgden gut angenommen. Die allgemeinmedizinische offene Sprechstunde findet auch Samstag und Sonntag von 8 bis 18 Uhr statt.

Mittlerweile wurde im Kreis Heinsberg eine große Zahl von Corona-Abstrichen durchgeführt. Damit unser Gesundheitsamt sich mit den getesteten Personen in Verbindung setzen kann, werden alle getesteten Personen gebeten, sich in das allgemeine Kontaktformular auf der Homepage des Kreises einzutragen. Wichtig ist hier die Angabe einer Telefonnummer, sowie die Mitteilung des Hausarztes.

Verdienstausfall und Entschädigung

Für Arbeitnehmer, Arbeitgeber und Selbstständige besteht nach den Regelungen des Infektionsschutzgesetzes im Falle eines Verdienstausfalls die Möglichkeit, eine Entschädigung zu erhalten. Ein solcher Antrag ist spätestens innerhalb von drei Monaten nach Ausspruch eines Tätigkeitsverbots oder einer Quarantäneanordnung beim Landschaftsverband Rheinland zu stellen. Die entsprechenden Antragsformulare können Betroffene über die Homepage des Landschaftsverbands Rheinland abrufen (https://www.lvr.de/de/nav_main/soziales_1/soziale_entschaedigung/taetigkeitsverbot/taetigkeitsverbot.jsp)

In vielen Fällen benötigen Betroffene hierbei zum Nachweis der ihnen gegenüber angeordneten Maßnahmen eine schriftliche Bestätigung der bisher nur mündlich ausgesprochenen Quarantäneanordnungen oder Tätigkeitsverbote. Auf der Homepage des Kreises Heinsberg (www.kreis-heinsberg.de) gibt es zwei Formulare, in die sich Personen eintragen können, die schriftliche Bestätigungen entweder für eine Quarantäneanordnung oder für ein Tätigkeitsverbot benötigen. Die erforderlichen ausführlichen Bestätigungen werden den Betroffenen dann zugeschickt.

Quarantäne

https://pdf.form-solutions.net:443/metaform/Form-Solutions/sid/assistant/5e60f118e4b09f4016213e42

Tätigkeitsverbot

https://pdf.form-solutions.net:443/metaform/Form-Solutions/sid/assistant/5e60f39ae4b09f4016213e44

Kreis Heinsberg.  (05.03.2020) Aktuell liegen im Kreis Heinsberg 195 laborbestätigte Fälle einer Infektion mit dem Coronavirus vor. Wie sich die Fallzahlen in den nächsten Tagen entwickeln werden, kann nicht prognostiziert werden. Vor diesem Hintergrund haben sich heute die Bürgermeister aller kreisangehörigen Städte und Gemeinden zusammen mit dem Kreis Heinsberg einvernehmlich darauf verständigt, dass die Schulen und Kindergärten/-tagesstätten und Einrichtungen der Kindertagespflege, sowie die interdisziplinären Frühförderstellen (IFF) im Kreis Heinsberg weiterhin zunächst bis zum 15.03.2020 geschlossen bleiben. Wir werden die Erkenntnisse der nächsten Woche fortlaufend in unsere Überlegungen zu dieser Thematik einbeziehen.

Neben der Sicherstellung der ärztlichen Versorgung im Kreisgebiet bleibt es weiterhin maßgebliches Ziel des Krisenstabs, eine weitere Verbreitung des Virus zu unterbinden, zumindest aber deutlich zu verlangsamen. Eine wesentliche Maßnahme neben der individuellen Kontaktpersonenermittlung ist dabei die Vermeidung größerer Menschenansammlungen mit engen Kontakten, insbesondere in geschlossenen Räumlichkeiten über längere Zeit. Vor diesem Hintergrund bleiben auch weiterhin städtische Einrichtungen wie Hallenbäder, Bibliotheken etc. bis einschl. 15.03.2020 geschlossen. Die Kreisverwaltung und Rathäuser werden ihren eingeschränkten Dienst beibehalten. Weiterhin empfehlen wir die Verhaltenshinweise zur Reduzierung der Ansteckungsgefahr zu berücksichtigen.

Tagespflegeeinrichtungen für pflegebedürftige Menschen können ab Montag, dem 09.03.2020, ihren Betrieb wieder aufnehmen. Bitte nehmen Sie diesbezüglich ggf. Kontakt zu Ihrer Einrichtung auf.

Heinsberg  Die Zahl der positiv auf Covid19 (Coronavirus) getesteten Menschen im Kreis Heinsberg betrug am heutigen Nachmittag (Stand 16 Uhr) 134. Davon sind 8 Betroffene in stationärer Behandlung, nach letzten Erkenntnissen hat sich der Gesundheitszustand dieser Menschen tendenziell verbessert. Bei der Vielzahl der im Kreis Heinsberg durchgeführten Testverfahren wird nur ein geringer Bruchteil positiv getestet, so erklärt sich die moderate Steigerung der Fallzahlen.

Die am gestrigen Dienstag vom DRK in Gangelt-Birgden errichtete „Mobile Medizinische Versorgungseinheit“ wird gut angenommen. Diese Einrichtung unterstützt die hausärztliche Grundversorgung im Kreisgebiet und ist in der Zeit von 8:00 Uhr bis 18:00 Uhr im Rahmen einer offenen allgemeinmedizinischen Sprechstunde geöffnet. Laborabstriche zur Untersuchung einer Coronavirusinfektion werden an diesem Standort nicht abgenommen.

Die Abstriche zur Coronavirus-Testung können nach vorheriger Terminanmeldung über die eigene Hausarztpraxis in der Dreifach-Sporthalle in Gangelt, Kritzraedstr. 6, 52538 Gangelt oder der Station in Erkelenz, Willi-Stein-Stadion, Westpromenade 2, 41812 Erkelenz nach vorheriger Terminanmeldung über die Rufnummer 116 117 abgewickelt werden.

Mit den Bürgermeistern im Kreis Heinsberg wurde am Nachmittag im Kreishaus Heinsberg die künftige Verfahrensweise zum Erlass von Quarantäneanordnungen abgestimmt.Die Anordnung erfolgt nunmehr auf Grundlage einer fachlichen Einschätzung des Kreisgesundheitsamtes durch die zuständigen örtlichen Ordnungsbehörden.

Heinsberg. (Stand: 04.03.2020, 17 Uhr) Gleich zwei Maßnahmen dürften die medizinische Versorgungslage im Kreis Heinsberg angesichts der Coronakrise verbessern.

Am heutigen Dienstag errichtete das DRK in Gangelt-Birgden in Zusammenarbeit mit dem Generalsekretariat, der Landesvorhaltung und dem DRK-Kreisverband Heinsberg eine fahrbare Arztpraxis – eine sogenannte „Mobile Medizinische Versorgungseinheit“. Auf 13,60 Meter Länge und 2,55 Meter Breite ist die fahrbare Praxis innerhalb von 24 Stunden an jedem Ort in Deutschland einsatzbereit. Dabei steht die mobile Praxis einer stationären in vielen Dingen nicht nach: Die 35 Quadratmeter-Arztpraxis umfasst neben einem Behandlungsraum einen Personalraum, die Rezeption und das Sprechzimmer. Die Praxis hat einen barrierefreien Zugang mittels einer vorhandenen elektrischen Treppenraupe und einem Rollstuhl. Neben EKG, Ultraschall und Laboruntersuchungen umfasst die Arztpraxis die grundlegenden Leistungen einer üblichen Arztpraxis wie Verbandwechsel, Wundversorgung, Temperaturmessung und Dermatoskopie. Betrieben wird die Mobile Medizinische Versorgungseinheit nun von der Landesvorhaltung, dem DRK-Kreisverband Heinsberg und der Schwesternschaft des Deutschen Roten Kreuzes.

Des Weiteren wird in Erkelenz mit Unterstützung des Kreises durch das Krankenhaus Erkelenz und die Kassenärztliche Vereinigung eine zweite zentrale Anlaufstelle zur Probenentnahme geschaffen, die nach dem Gangelter Vorbild funktionieren soll. Sie soll ab Mittwoch von 8 – 18 Uhr tätig sein. Terminabsprachen werden über die Rufnummer 116 117 abgewickelt.

„Damit wird ein zusätzliches Angebot für die Bürgerinnen und Bürger im Raum Gangelt und auch im Nordkreis eine spürbare Entlastung von Krankenhaus und Arztpraxen geschaffen“, zeigte sich Landrat Stephan Pusch erfreut.


Heinsberg. Die Zahl der positiv auf Covid19 (Coronavirus) getesteten Menschen im Kreis Heinsberg betrug am heutigen Vormittag (Stand 11 Uhr) 84.

Im Krisenstab war nach wie vor die medizinische Versorgung der Bevölkerung ein wichtiges Thema. Zur Verbesserung der gesundheitlichen Versorgung im Kreis Heinsberg sucht der Kreis Heinsberg Ärzte, die bereit wären, den Kreis in der jetzigen Situation zu unterstützen. Diese können sich beim Bürgertelefon 02452-131313 melden.

Ebenfalls wurde das Thema „Schulen und Kindergärten“ im Krisenstab angesprochen. Nach jetziger Lage geht die Tendenz dahin, die Schulen und Kindergärten im Kreis Heinsberg ab Montag, 9. März, wieder zu öffnen. Einzige Ausnahme wäre der Kindergarten in Breberen, der aus Quarantänegründen erst am 10. März wieder öffnen könnte. Eine endgültige Entscheidung darüber will der Krisenstab im Laufe der Woche treffen.

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