Sozialberichterstattung

Die Sozialberichterstattung ist als Planungsinstrument Teil der Sozialplanung. Sie steht am Anfang und Ende eines jeden Planungszyklus. Dies bedeutet, dass die Sozialberichterstattung als Basis für neue Planungen eingesetzt wird und gleichzeitig als Evaluationsinstrument im Steuerungsregelkreislauf der Sozialplanung eine wichtige Funktion übernimmt.

Das Ziel der Sozialberichterstattung ist die Dauerbeobachtung des sozialen Wandels und der allgemeinen Wohlfahrtsentwicklung. Aus den eben genannten Punkten lassen sich die drei Aufgaben der kommunalen Sozialberichterstattung als Informations-, Planungs- und Evaluationsfunktion zusammenfassen.

Unter der Informationsfunktion sind die Fähigkeit der Problemerkennung sowie der Anspruch der Hinweise auf die erkannten Probleme zu verstehen.

Unter Planungsfunktion versteht man die Erstellung einer Basis für die Entwicklung konkreter Maßnahmen in Sozialräumen sowie deren prioritäre Gewichtung. Eine weitere bedeutsame Teilfunktion dieses Aufgabenbereiches ist die Darstellung und Bewertung von Modellen und Lösungsmustern anderer Träger und Kommunen.

Die Evaluationsfunktion umfasst die Erfolgskontrolle der eingeleiteten Maßnahmen. Im Zentrum des Erkenntnisinteresses stehen insbesondere auch die nicht beabsichtigten Folgen von Maßnahmen.

Die Sozialberichterstattung muss auf aktuellen Daten gründen, die in genau zu bestimmenden Zeitintervallen aktualisiert werden. Unter Berücksichtigung dieser Maßgabe stellt die Sozialberichterstattung ein Frühwarnsystem für die Sozialplanung dar. Entwicklungen regionaler Ungleichheiten von Lebenslagen der Bewohner des Kreises Heinsberg können so frühzeitig erkannt werden.

 

zugehörige Dienstleistungen: