Naturdenkmäler (ND)

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Naturdenkmäler sind in der Regel prominente, landschaftsprägende Einzelgehölze, die aufgrund wissenschaftlicher, naturgeschichtlicher oder landeskundlicher Gründe oder aufgrund ihrer Seltenheit, Eigenart oder Schönheit einen besonderen Schutz genießen (§ 28 Bundesnaturschutzgesetz). So kann beispielsweise eine starke Eiche, die inmitten von Feldern und Wiesen steht ebenso als Naturdenkmal ausgewiesen sein wie die alte Gerichtslinde einer Dorfgemeinschaft. Durch ihre Wuchsform, Größe oder spezifische Eigenart fallen sie dem Betrachter in der Regel sofort ins Auge.

Naturdenkmäler dürfen weder zerstört noch beschädigt werden. Eine Entnahme ist nur bei Vorlage zwingender Gründe - wie z. B. die Verkehrssicherung - möglich. Sofern für die geplante Maßnahme zur Beseitigung des Naturdenkmales keine Unberührtheit seitens des Landschaftsplanes besteht, muss bei der unteren Naturschutzbehörde eine Befreiung nach § 67 Bundesnaturschutzgesetz beantragt werden. Diese wird nur dann erteilt, sofern ein überwiegendes öffentliches Interesse besteht oder die Durchführung der Vorschrift im Einzelfall zu einer unzumutbaren Belastung führen würde und die Abweichung mit den Belangen von Naturschutz und der Landschaftspflege vereinbar ist.

Nähere Informationen zu den einzelnen Naturdenkmälern im Kreis Heinsberg sowie den dort geltenden Verbotsvorschriften entnehmen Sie bitte den einzelnen Landschaftsplänen.

Siehe auch:

Dokumente:


Rechtsgrundlagen:

  • §§ 28, 67 Bundesnaturschutzgesetz
  • Landschaftspläne des Kreises Heinsberg

Gebühren/Kosten:

Die Erteilung einer Befreiung von den Verbotsvorschriften des Landschaftsplanes ist gebührenpflichtig.

Öffnungszeiten:
montags bis freitags 8.30 Uhr - 12.00 Uhr
dienstags und donnerstags 14.00 Uhr - 17.00 Uhr

  • zuständig:
  • Amt für Umwelt und Verkehrsplanung (61)
    Kreisverwaltung
    Valkenburger Straße 45
    52525 Heinsberg