Aktuelles aus dem Kreishaus

Jetzt erhältlich

(Meldung vom 30.11.2020)
Jetzt erhältlich

Der Heimatkalender des Kreises Heinsberg 2021 ist erschienen

Heinsberg. Pünktlich vor Nikolaus ist der Heimatkalender des Kreises Heinsberg für das Jahr 2021 erschienen. Prall gefüllt mit einem bunten Strauß an Themen und über zwanzig Beiträgen, spannen 256 Seiten den Bogen zwischen früher und heute. „Früher“ beginnt dieses Mal mit dem Neandertaler, dessen Spuren im Kreis Heinsberg Markus Westphal gefolgt ist, das „Heute“ endet mit der Chronik des Jahres 2020.

 

Die dazwischenliegende Zeit war abwechslungsreich und spannend. So hat Martien van Asseldonk zur mittelalterlichen Entstehungsgeschichte von Waldfeucht geforscht, Michael Jansen zum im 17. Jahrhundert entstandenen Boeckershof in Prummern und Marco Kieser zum Glanzstoff-Werk in Oberbruch im 19. und 20. Jahrhundert. Die Geschichte der adeligen Familie von Hoensbroech wurde von Frank Keysers aufgearbeitet, und Frank Körfer beschäftigt sich in einem seiner beiden Beiträge mit dem unvergessenen Bundestagsabgeordneten Adolf Spies von Büllesheim und dessen Familiengeschichte.

 

Wer schon immer wissen wollte, warum die Randerather Asterstraße nichts mit Blumen zu tun hat (Christoph Nohn), wie es zu der Wegberger Städtepartnerschaft mit Echt und Maaseik kam (Folkmar Pietsch) und warum dieses Jahr keine St. Martins-Kleidersammlung stattfand (Anja Mülders), der wird im Heimatkalender fündig.

 

Christian Krausch erinnert anlässlich des 100. Geburtstags an Leben und Werk des Lövenicher Malers Will Völker. Gertrud Grins berichtet, wie der Kindergarten in Dalheim-Rödgen gegründet wurde, und Karl Leo Noethlichs lässt den Dremmener Küster Johann Hubert Cremer und seine Zeit lebendig werden.

 

Daneben kommen auch kirchengeschichtliche Themen nicht zu kurz. So beginnt Thomas Richter im diesjährigen Heimatkalender eine Reihe zu den Missionarinnen und Missionaren aus dem Kreis Heinsberg, Willi Goertz wirft einen Rückblick auf die katholische Studentenverbindung Selfkantia und Guus Janssen analysiert die literarischen Beziehungen des Heinsberger Stiftsherrn Peter von Streithagen. Einen beeindruckenden Beitrag hat Johannes Maximilian Nießen zu den jüdischen Friedhöfen im Kreis Heinsberg verfasst.

Schließlich findet genauso der Natur- und Umweltschutz mit dem Beitrag von Christiane Leonards-Schippers über die Artenvielfalt der „Kindheitswiesen“ und der Gemeinschaftsarbeit von Alexander Terstegge, Brigitta Szyska und Astrid Linzen zum Projekt „Kiebitzschutz im Kreis Heinsberg“ seinen wichtigen Platz.

 

Eine Besonderheit stellt in jedem Fall das archivpädagogische Projekt des Berufskollegs und des Stadtarchivs Erkelenz dar. Hier haben sich 44 Schüler mit der Nachkriegsgeschichte beschäftigt und mit dem Beitrag „Deutschland nach 1945 – die Bewältigung des Neuanfangs in Erkelenz und Umgebung“ eine spannende Zeit lebendig werden lassen. Landrat Pusch schreibt dazu in seinem Vorwort: „Ich würde mich freuen, wenn sich mehr junge Menschen auch publizistisch mit Themenstellungen unseres Kreises auseinandersetzen würden. Und bei entsprechender Qualität gerne auch an dieser Stelle. Die Redaktion des Heimatkalenders freut sich über neue, junge und engagierte Autoren.“

 

Die Redaktion des Heimatkalenders setzt sich übrigens in diesem Jahr neu zusammen: Zu Anja Mülders und Michael Straube sind nun auch die bekannten Autoren Frank Körfer und Markus Westphal hinzugekommen. Richard Jochims, der aus dem Redaktionsteam ausgeschieden ist, bleibt dem Heimatkalender nach wie vor als Autor erhalten und startet den Reigen der Beiträge mit seinen bewährten Kalender-Notizen.

Der Heimatkalender mit seinen 256 Seiten ist zum Preis von 4,50 Euro im örtlichen Buchhandel sowie im Bürger-Service-Center des Kreishauses in Heinsberg erhältlich.

 

« zurück