Aktuelles aus dem Kreishaus

Kreisverwaltung Heinsberg

(Meldung vom 24.09.2020)
Kreisverwaltung Heinsberg

Neues Sonnensegel übergeben

Heinsberg. Es ist kaum zu übersehen, das neue große schwarze Sonnensegel vor dem Kreishaus Heinsberg an der Ecke Siemensstraße/Valkenburger Straße. Bei der von der Erkelenzer Firma „wpd windmanager“ in diesen Tagen installierten Photovoltaikanlage handelt es sich um ein sogenanntes „nachgeführtes Sonnensegel“, das im Tagesverlauf automatisch dem Sonnstand folgt und sich so optimal in Winkel und Himmelsrichtung ausrichtet. Dadurch wird eine optimale wie konstante Stromausbeute, die um 35 Prozent höher liegt als bei herkömmlichen Solaranlagen.

 

Die nun fertiggestellte Anlage wurde von Geschäftsführer Torsten Stoll und Vertriebsleiter Carsten Wolters an Landrat Stephan Pusch übergeben, der dazu noch seinen Allgemeinen Vertreter und für das Gebäudemanagement zuständigen Dezernenten Philipp Schneider sowie den zuständigen Amtsleiter Thomas Gleichmann mitgenommen hatte. Alle fünf zeigten sich stolz und erfreut darüber, dass die Anlage so schnell und unkompliziert errichtet werden konnte.

 

Für die Kreisverwaltung Heinsberg, die in Sachen Ökobilanz und Nachhaltigkeit gerne eine Vorbildfunktion erfüllen möchte, ein weiter wichtiger Schritt in eine „grüne Zukunft“. Mit Abmessungen von 8 x 4 Metern erzielt das neue Sonnensegel einen jahresstromertrag von 7.500 KWh, immerhin entspricht das dem Stromverbrauch von zwei Vier-Personen-Haushalten. Damit wird die CO2-Bilanz der Kreisverwaltung um drei Tonnen pro Jahr gesenkt. Das entspricht dem CO2-Jahresausstoß eines Mittelklassewagens mit 22.000 Kilometern Fahrleistung.

 

Landrat Stephan Pusch zum neuen Sonnensegel: „Die Anlage dient zum Eigenstromverbauch und wird demnächst auch eine weitere Elektroladesäule am Kreishaus speisen.“ Letztere wird auch gebraucht, weil der Elektrofuhrpark des Kreises Heinsberg in Kürze schon fünf E-Autos und drei elektrisch unterstützte Fahrräder umfasst.

 

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