Aktuelles aus dem Kreishaus

Coronavirus - 27. Februar

(Meldung vom 27.02.2020)
Coronavirus - 27. Februar

14 neue Fälle - Erklärung der Ärzte und Krankenhäuser

Heinsberg. Die Zahl der bestätigten CoVid19-Fälle im Kreis Heinsberg hat sich auf 20 erhöht. Am Abend wurden 14 neue Fälle bestätigt. Alle Erkrankten wurden krank nach Hause entlassen, weil eine stationäre Behandlung aufgrund des Verlaufs nicht notwendig ist. Von den betroffenen Personen stammen neun aus der Gemeinde Gangelt, zwei aus der Gemeinde Selfkant, eine aus der Stadt Heinsberg, eine aus Düsseldorf und eine aus Herzogenrath. Nach jetzigem Stand deuten auch hier wieder zahlreiche Verbindungen zum Gangelter Karneval. (Stand 20 Uhr)

Gemeinsame Erklärung der Krankenhäuser und der niedergelassenen Ärzte im Kreis Heinsberg an die Bevölkerung im Kreis Heinsberg

Aufgrund der drohenden Epidemie teilen wir mit, dass Abstriche auf Coronavirus-Befall nur bei Patienten mit hohem Fieber durchgeführt werden.

Bitte setzen Sie sich, wenn Sie Fieber haben, telefonisch mit ihrem Hausarzt in Verbindung und sprechen Sie das weitere Vorgehen ab.

Bitte gehen Sie nicht unangemeldet in die Arztpraxen oder in ein Krankenhaus.

Bitte blockieren Sie nicht unnötig die Notrufleitungen.

Das Gesundheitsamt des Kreises Heinsberg ist unter 02452/135311 erreichbar.

Presseinfo Kreis Heinsberg aus Anlass Pressekonferenz Landrat Pusch (heute 14 Uhr)

Heinsberg. Die Ermittlung der Teilnehmer der Kappensitzung in Gangelt-Langbroich läuft sehr gut. Über die angebotenen Kanäle haben sich bis heute vormittag rund 300 Personen gemeldet. Alle Besucher dieser Kappensitzung sowie deren Partner, Kinder etc. stehen unter häuslicher Quarantäne. Da die Kappensitzung am 15. Februar stattgefunden hat, endet die Quarantäne folglich am 29. Februar. Über die Vorgehens- und Verhaltensweisen informiert das Gesundheitsamt mit einer E-Mail.

Zum besseren Verständnis: die häusliche Quarantäne gilt in der Regel für einen Zeitraum von 14 Tagen ab dem Kontakt mit einer infizierten Person.

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes hat angekündigt, den Kreis Heinsberg nun auch personell zu unterstützen. Bei mittelbaren Kontaktpersonen gilt die Regel, dass diese sich selbst beobachten und sich bei auftretenden Symptomen zunächst telefonisch bei ihrem Hausarzt bzw. beim Gesundheitsamt des Kreises melden. Danach wird das weitere Vorgehen abgestimmt. Die direkten Kontakte werden vom Gesundheitsamt kontaktiert.

Diese Vorgehensweise ist insofern wichtig, als das Gesundheitsamt im Rahmen seiner Arbeit ständig neue Erkenntnisse über Kontakte und Bewegungen der inzwischen sechs bestätigten Fälle erhält.

Ein Ergebnis der Tests der zwei Kinder des zuerst betroffenen Ehepaares liegt noch nicht vor. Nach wie vor sind diese Kinder nicht symptomatisch. Die betroffenen Kindergartenkinder wurden ebenfalls getestet.

Die Anton-Heinen-Volkshochschule hat zwischenzeitlich alle Veranstaltungen bis zum 2. März einschließlich abgesagt, u. a. auch das Meisterkonzert in Erkelenz. Nach wie vor gilt die generelle Empfehlung, Gruppenansammlungen und Veranstaltungen zu meiden.

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