Aktuelles aus dem Kreishaus

Kreisverwaltung Heinsberg

(Meldung vom 30.12.2019)
Kreisverwaltung Heinsberg

Veränderungen zum Jahresbeginn

Heinsberg. Die Kreisverwaltung Heinsberg stellt sich den aktuellen Herausforderungen und reagiert mit organisatorischen Veränderungen, die zum 1. Januar 2020 in Kraft treten. Die Stabsstelle Demografischer Wandel und Sozialplanung wird aufgelöst. „Die Themenstellungen und Herausforderungen sind weitaus komplexer und lassen sich nicht ausschließlich am demografischen Wandel festmachen“, umschrieb Landrat Stephan Pusch den ersichtlichen Handlungsbedarf. Aus diesem Grund wird die Stabsstelle mit erweiterter Aufgabenstellung zum Fachamt erhoben. Es trägt den Namen „Amt für Sozialplanung und nachhaltige Kreisentwicklung“. Vor allem sollen hier unter den Stichworten „Regionalität, Nachhaltigkeit und Klimaschutz“ Maßnahmen und Beschlüsse des Kreises und des Kreistages vorbereitet und begleitet werden.

Nach wie vor ist auch die Integration der Zugewanderten eine große Aufgabe des Kreises. Dieser Aufgabenbereich ist seit 2015 kontinuierlich gewachsen und im Kommunalen Integrationszentrum Kreis Heinsberg Bestandteil des Amtes für Bildung und Kultur. Um den Stellenwert der Integration auch nach außen deutlich zu machen wird das Amt ab Jahresbeginn „Amt für Bildung, Kultur und Integration“ heißen.

Schließlich ist auch noch ein personeller Wechsel zu vermelden. Der langjährige VHS-Leiter und Dezernent Franz Josef Dahlmanns ist im Dezember in den Ruhestand getreten. Das Dezernat II mit Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt, Amt für Bildung, Kultur und Inegration, Anton-Heinen-Volkshochschule und dem Gesundheitsamt wird ab dem 1. Januar 2020 von Kreisoberverwaltungsrat Leonhard Stepprath geleitet. Dieser ist ein „Eigengewächs“ des Kreises, der nach seiner Ausbildung, die im Jahr 1986 begann, lange im Sozialamt tätig war. 2003 wechselte er in das Sachgebiet „Abfallwirtschaft“ beim Amt für Planung und Umwelt und wurde 2010 zum stellvertretenden Leiter des Amtes für Schule, Kultur und Weiterbildung bestellt. 2012 wechselte Stepprath in das Amt für Bauen und Wohnen, dessen stellvertretender Leiter er 2016 wurde. Ab 2017 leitete er das Amt für Bildung und Kultur.

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