Aktuelles aus dem Kreishaus

Klima

(Meldung vom 16.09.2019)
Klima

Landrat im Dialog mit Jugendlichen

Heinsberg. Vergangenen Freitag hat Landrat Stephan Pusch Vertreter der Fridays-for-future-Bewegung aus dem Kreis Heinsberg zu einem Gespräch ins Kreishaus eingeladen. Rund 30 Jugendliche, überwiegend Organisatoren der einzelnen Ortsgruppen im Kreis, waren der Einladung gefolgt. „Ich finde es gut, dass Ihr euch umfassend für den Klimaschutz engagiert. Wichtig ist mir konkret zu werden. Was können wir eurer Meinung nach gemeinsam im Kreis Heinsberg anpacken?“ So eröffnete Pusch eine im Folgenden lebhafte Diskussion.

 

Das Angebot des offenen Dialogs nahmen die Jugendlichen gerne an und diskutierten über verschiedene Themenkomplexe zum Klimaschutz im Kreis Heinsberg. Reichlich Gesprächsbedarf gab es beim Thema ÖPNV. Landrat Stephan Pusch nutzte die Gelegenheit abzufragen, was die Zielgruppe von der Einführung des „School and Fun-Tickets“ halten würde und wo sie Chancen und Nachteile sähen. Gelobt wurde in diesem Zusammenhang die Idee und die Ausweitung des MultiBus-Angebotes. Die Jugendlichen berichteten allerdings von Schwierigkeiten in der praktischen Umsetzung. Um der Sache auf den Grund zu gehen und gemeinsam eine Lösung zu finden, soll bei einem nächsten Treffen Udo Winkens, Geschäftsführer der WestVerkehr, hinzukommen.

 

Neben Verkehr sprachen die Schülerinnen und Schüler außerdem die Stärkung regionaler Erzeuger an, beispielsweise über die Ausweitung der Öffnungszeiten von Wochenmärkten. Konkret tätig werden wollen die Jugendlichen mit der Unterstützung des Landrates außerdem an ihren Schulen. Hier geht es beispielsweise um Müllvermeidung, z.B. über die Einführung von Pfandsystemen statt Einwegbechern. Die Jugendlichen berichteten, dass es an manchen Schulen bereits vorbildliche Maßnahmen gibt, von denen sich andere etwas abschauen könnten. So wurde an den Landrat der Wunsch herangetragen, die Schulen des Kreises zu besuchen, um das Potenzial vorhandener Ideen in die Breite zu tragen und weitere Ansätze zu finden, wo ein konkreter Handlungsansatz für den Kreis Heinsberg möglich ist. Gerne sagte Pusch seine Unterstützung zu.

 

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