Aktuelles aus dem Kreishaus

Geologischer Dienst NRW

(Meldung vom 25.04.2019)


Geländearbeiten in Hückelhoven und Erkelenz

Kreis Heinsberg. Der Geologische Dienst NRW, ein Landesbetrieb mit Sitz in Krefeld, wird von Mai bis Dezember 2019 Arbeiten für die bodenkundliche Landesaufnahme durchführen. Die Arbeiten im Kreis Heinsberg erstrecken sich auf die Städte Hückelhoven und Erkelenz. Die mit der Aufnahme beauftragten müssen zu den Untersuchungen fremde Grundstücke betreten, was entsprechend im Landesbodenschutzgesetz, im Landesforstgesetz und im Landschaftsgesetz geregelt ist.

Diese regionalen Untersuchungen dienen einer allgemeinen Bestandsaufnahme des Bodens und des Untergrundes. Die Ergebnisse der Aufnahme werden in amtlichen Karten veröffentlicht. Sie sind wichtige Unterlagen für viele Aufgaben, beispielsweise in der Land- und Forstwirtschaft, im Bauwesen, bei der Planung und Landespflege, im Landeskulturbau und in der Wasserwirtschaft. Darüber hinaus finden die Daten Verwendung in Forschung und Unterricht.

Im Rahmen der Kartierungen sind kleine Handbohrungen notwendig, stellenweise auch Aufgrabungen zur Entnahme von Bodenproben. Grundstückseigentümer müssen den vom Geologischen Dienst NRW beauftragten Personen das Betreten der Grundstücke – mit Ausnahme von Wohngebäuden – wie auch die Vornahme der Außenarbeiten gestatten. Etwaige durch die Inanspruchnahme entstehende Schäden werden nach den geltenden gesetzlichen Bestimmungen ersetzt. Die durch Dienstausweise mit Lichtbild sich ausweisenden Beauftragten des Geologischen Dienstes NRW werden auf die landwirtschaftlichen Belange und die Nutzung der Grundstücke weitgehend Rücksicht nehmen.

Es wird gebeten, die Mitarbeiter des Geologischen Dienstes NRW bei ihren Aufgaben zu unterstützen.
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