Aktuelles aus dem Kreishaus

Janusz-Korczak-Schule

(Meldung vom 01.04.2019)
Janusz-Korczak-Schule

Modul für Modul der Fertigstellung entgegen

Heinsberg. So werden Bauprojekte im Kreis Heinsberg umgesetzt: am 22. Februar 2018 entschied der Kreistag die Neuerrichtung der Janusz-Korczak-Schule. Am 3. Mai 2018 wurde die Kreisverwaltung dann vom Kreistag beauftragt, den Neubau auf dem kreiseigenen Grundstück an der Siemensstraße/Carl-Severing-Straße zu errichten. Am 5. Februar 2019 war Baubeginn. Und zum Schuljahresbeginn Ende August 2019 werden, falls nichts Außergewöhnliches passiert, die Schülerinnen und Schüler der Janusz-Korczak-Schule, Förderschule für emotionale und soziale Entwicklung, in ihren neuen Klassenräumen Platz nehmen und dem Unterricht folgen. „Besonders stolz bin ich darauf, dass wir sowohl den Zeit- wie auch den Kostenrahmen einhalten werden“, weist Landrat Stephan Pusch auf die gelungene Umsetzung des Projektes hin.

Grund für dieses Tempo ist die Vergabe des Bauauftrags an die Siegerländer Firma Kleusberg, einem Spezialisten für Großgebäude in Modulbautechnik. In der 13. Kalenderwoche, gerade einmal sieben Wochen nach Baubeginn, wurden nun die Module nach einem ausgeklügelten logistischen Plan angeliefert und aufgestellt. Bei der offiziellen „Modulstellung“, die Grundsteinlegung und Richtfest in einem ersetzt, begrüßte Landrat Stephan Pusch die Vertreter der Fa. Kleusberg, die zuständigen Ausschussvorsitzenden Andrea Reh (Schulausschuss) und Gerhard Krekels (Bauausschuss) sowie die zuständigen Dezernenten der Kreisverwaltung Philipp Schneider und Franz-Josef Dahlmanns sowie die zuständigen Amtsleiter Thomas Gleichmann (Gebäudewirtschaft) und Leonhard Stepprath (Bildung und Kultur).

Mit einem Kostenaufwnad von 5,29 Millionen Euro entsteht ein komplettes Schulgebäude mit acht Klassenräumen, zahlreichen Fachräumen, Lehrerzimmer, Büroräumen, Lehrküche, Speisesaal und Räumen für die Schulsozialarbeit. Größtenteils wird das Projekt über das Programm „Gute Schule 2020“ finanziert. Rund 420.000 Euro hat der Schulträger für die Ersteinrichtung aufzuwenden.

Da das Gebäude auf dem früheren Bedienstetenparkplatz von Kreisverwaltung und Kreispolizeibehörde entsteht, musste ebenfalls im Bereich Carl-Severing-Straße ein neuer Parkplatz errichtet werden. Dieser entsteht mit einem Kostenaufwand von 297.000 Euro und wird voraussichtlich im April fertiggestellt.

Bei der Modulstellung erläuterten Vertreter der Fa. Kleusberg die technischen Einzelheiten. Die Bruttogrundfläche beträgt rund 2000 Quadratmeter, die Nettogrundfläche 1700 Quadratmeter. 245 Tonnen Stahl und 765 Tonnen Beton sind in den insgesamt 52 benötigten Modulen verbaut. Ein Modul wiegt immerhin stattliche 11,57 Tonnen, so dass das Gesamtgewicht der Schule auf rund 600 Tonnen beziffert werden kann.

Zu Gast bei der Modulstellung war dann auch der neue Schulleiter der Janusz-Korczak-Schule, der Sonderpädagoge Michael Dohmen, der in Begleitung von sechs Schülerinnen und Schüler das schnelle Entstehen „seiner“ neuen Schule beobachten konnte.
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