Aktuelles aus dem Kreishaus

Staupefall

(Meldung vom 06.03.2019)
Staupefall

Infizierter Fuchs  - Impfschutz für Hunde

Wassenberg. Im Stadtteil Effeld wurde am 20. Februar ein Fuchs in einem Vorgarten liegend vorgefunden. Das Tier zitterte stark und war nicht mehr in der Lage zu laufen. Ein Jäger erlöste das Tier fachkundig von seinem Leiden. Bei der nachfolgenden Untersuchung stellte sich heraus, dass der Fuchsrüde vom Staupe-Virus infiziert war.

Die Staupe ist eine Viruserkrankung, die bei Hunden und Hundeartigen auftritt und tödlich verlaufen kann. Neben Hunden können sich unter anderem auch Wölfe, Waschbären und Füchse anstecken. Menschen und Katzen sind nicht gefährdet.

Aus diesem Grund rät das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt, dass Hundehalter – vor allem in Effeld, aber auch im Stadtgebiet Wassenberg – den Impfschutz ihres Haustieres überprüfen. „In der Regel sind Hunde über die gängigen Kombi-Impfungen auch gegen Staupe geimpft“, sagt Amtstierarzt Dr. Hans-Helmut Ahlborn. Im Zweifel sollte der Hundehalter bei seinem Tierarzt nachfragen und gegebenenfalls eine Impfung nachholen.

Die Staupe konnte in Deutschland durch Impfungen stark eingedämmt werden, allerdings tritt die Krankheit punktuell immer wieder auf, insbesondere ausgelöst durch Welpen und ausgewachsene Hunde, die aus Süd- und Osteuropa ungeimpft nach Deutschland gebracht werden.

Die Ansteckung erfolgt durch direkten Kontakt mit einem erkrankten Tier, aber auch durch kontaminierte Gegenstände wie Schuhe, Kleidung, Laub oder Gras.
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