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Soeben erschienen

(Meldung vom 03.12.2018)
Soeben erschienen

Heimatkalender 2019

Kreis Heinsberg. In freundlichem Sommergrün und Getreidegelb grüßt das Titelbild des Heimatkalenders 2019 des Kreises Heinsberg, der in diesen Tagen erschienen ist. Das Luftbild des Ortes Schwanenberg vermittelt das Gefühl „Heimat“ und die Redaktion mit Richard Jochims, Anja Mülders und Michael Straube hat die Beiträge zahlreicher Autoren zu einem bunten Strauß heimatlicher Themen gebunden.

„Es wird erinnert und in Beziehung zur Gegenwart gesetzt“, schreibt Landrat Stephan Pusch im Vorwort. Und so versteht sich der Heimatkalender auch in seiner neuesten Ausgabe 2019 als Klammer zwischen Vergangenem und der Gegenwart. Das spürt der Leser schon bei den Kalender-Notizen und den Jahres- und Gedenktagen, verfasst von Hans J. Limburg und Richard Jochims. Der Frage „Motten oder Höhenburgen“ in Bezug auf die Burgen von Wassenberg und Heinsberg geht Markus Westphal nach. Dieser Autor widmet sich im zweiten Text den mit Wall, Graben und Hecke befestigten Siedlungen im Kreis Heinsberg, zu denen Waldfeucht, Geilenkirchen, Holzweiler, Brachelen, Doveren und Tüddern zählen.

Einmal mehr wird auch Haus Hohenbusch thematisiert. Manuela Broisch erläutert die Ergebnisse geotechnischer Untersuchungen. Was es mit den Freiherren von Olmissen, einem fast vergessenen Adelsstamm aus Wassenberg und Ratheim, auf sich hat, schildert Frank Körfer. Frank Keysers und Guus Janssen sind adeligen Familien im „Land von Zwentibold“ auf der Spur und beginnen mit ihrer Suche bei der Familie von Leerodt. Neben weiteren historischen Darstellungen dürfte der Beitrag „Gesindel im 18. Jahrhundert“ von Peter Geuskens Interesse erregen, zeigt es doch, mit welcher kriminellen Energie Bewohner unserer Region von Verbrechern heimgesucht wurden.

Jüdische Familien des Kreises Geilenkirchen und die Schulfrage in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts stehen im Mittelpunkt einer Abhandlung von Christoph Nohn. Es folgen weitere Kapitel religionshistorischer Natur bevor Ingo Rümke den Namensgeber der Volkshochschule des Kreises Heinsberg, Anton Heinen, vorstellt. Helmut Karg beschreibt wiederum, wie ein Erkelenzer Priester von 1933 – 1945 um die Jugend kämpfte. „Grenzland im Wandel“ ist der Titel des von Willi Goertz verfassten Kapitels. Marco Kieser befasst sich mit den Baudenkmälern im Kreisgebiet. Folkmar Pietsch skizziert in seinem Beitrag die Geschichte des Wegberger Krankenhauses.

Der Bereich Natur wird durch eine Abhandlung von Michael Straube über die Uhus im Kreisgebiet abgedeckt. Auch die Mundart hat wieder ihren Platz im Heimatkalender. Der Heimatkalender schließt mit der Chronik, die von Eva Julevic und Andreas nachtigal zusammengestellt wurde.

Der Heimatkalender mit seinen 272 Seiten ist zum Preis von 4,50 Euro im örtlichen Buchhandel sowie im Bürger-Service-Center des Kreishauses in Heinsberg erhältlich.

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