Aktuelles aus dem Kreishaus

Mobilitätserhebung 2018

(Meldung vom 29.05.2018)
Mobilitätserhebung 2018

Wie mobil sind die Bürger im Kreis Heinsberg?

Heinsberg. Mit welchen Verkehrsmitteln erreichen die Bürgerinnen und Bürger ihren Arbeitsplatz? Wie kommen die Kinder zu ihren Schulen? Wie wird das Bus- und Bahnangebot bewertet? Was muss für einen sicheren und attraktiven Radverkehr getan werden? Und wie groß ist das Interesse an neuen Mobilitätsangeboten wie zum Beispiel CarSharing und Ladesäulen für Elektroautos?


Diese und ähnliche Fragen möchte der Kreis Heinsberg anhand einer repräsentativen und stadtübergreifenden Haushaltsbefragung zum Mobilitätsverhalten untersuchen. Die Befragung startet ab dem 5. Juni 2018 und geht bis zum 21. Juni 2018. Hierzu sind insgesamt 8.100 Haushalte zufällig ausgewählt worden. Diese werden nun angeschrieben und gebeten, sich an der Befragung zu beteiligen.


„Nur wenn sich viele Bürgerinnen und Bürger beteiligen, können die zukünftigen Planungen im Kreis Heinsberg noch näher an den Bedürfnissen und Ansprüchen der Bevölkerung ausgerichtet werden“, so Landrat Stephan Pusch. „Wir hoffen auf eine rege Teilnahme und viele Anregungen zu allen Verkehrsmitteln, damit wird diese bei den weiteren Planungen berücksichtigen können.“


Die Studie liefert aktuelle Grundlagendaten für die Verkehrsplanung: Neben Dauerthemen wie dem Ausbau und der Instandhaltung von Verkehrsinfrastrukturen für die verschiedenen Verkehrsmittel, werden die Ergebnisse insbesondere für auch für einen Vergleich mit dem Jahr 2012 genutzt. Dort befragte der Kreis Heinsberg erstmals die Bürgerinnen und Bürger zu ihrem Verkehrs- und Mobilitätsverhalten.


Mit diesen Ergebnissen konnte bereits vieles umgesetzt werden: Die Erkenntnisse hatten erheblichen Einfluss bei der Neuaufstellung des Nahverkehrsplans für den ÖPNV im Kreis; insbesondere bei der Bedarfsplanung für den MultiBus sowie bei der Reaktivierung der Heinsberger Bahn. Auch dienten die Hinweise aus der Bevölkerung bei den Planungen zum Radwegeausbau und beim Einsatz von Flüsterasphalt zum Lärmschutz bei zahlreichen Straßenausbauten.


Die Erhebung wird wie im Jahr 2012 durch das beauftragte Büro Planersocietät aus Dortmund durchgeführt. Jeder per Zufallsstichprobe gezogene Haushalt erhält einen Fragebogen sowie ein Wegeprotokoll, in dem die zurückgelegten Wege für einen festgelegten Stichtag dokumentiert werden sollen. Alle angeschriebenen Haushalte können sich wahlweise online, postalisch oder telefonisch beteiligen. „Damit können wir für jede Person eine geeignete Form zur Beteiligung an der Mobilitätsuntersuchung anbieten“, sagt Dr. Michael Frehn, Geschäftsführer der Planersocietät. Die gesetzlichen Anforderungen an den Datenschutz werden streng eingehalten: Die Daten werden anonym ausgewertet und alle personenbezogenen Angaben werden im Anschluss vernichtet.


Weitere Informationen zur Mobilitätsuntersuchung gibt es im Internet unter http://www.mobil-hs.de

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