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Kind und Hund

(Meldung vom 16.05.2018)
Kind und Hund

Neue Broschüre der "Frühen Hilfen"

Kreis Heinsberg. „Kind und Hund“ – unter diesem schlichten Titel hat die Koordinationsstelle „Frühe Hilfen im Kreis Heinsberg“ eine neue Broschüre herausgebracht. Sie beschäftigt sich mit dem Vermeiden von Bissverletzungen bei Kindern.

„In Deutschland ereignen sich jährlich 30.000 bis 50.000 Bissverletzungen, wobei die meisten durch Hunde verursacht werden“, sagt Hildegard Crampen, Familienkinderkrankenschwester und Autorin der Broschüre. Sie fand heraus, dass weltweit Kinder im Vergleich zu Erwachsenen doppelt so häufig von Hunden gebissen werden. Aber nicht von fremden Hunden, sondern meistens von einem vertrauten Hund, wie z.B. den Familien- oder Nachbarshund.

Die Kinder, die gebissen werden, sind häufig unter zehn Jahre alt und die Bisse geschehen in der Regel bei Aktivitäten, die von den Kindern ausgehen. Bissverletzungen bei Kindern sind meistens sehr schwerwiegend, da Kinder aufgrund ihrer Körpergröße oft ins Gesicht oder in den Hals gebissen werden.

„Dennoch beißen Hunde selten ohne Grund und erst recht nicht ohne Vorwarnung“, so Dorothea Krollmann, Leiterin der Koordinationsstelle Frühe Hilfen im Kreis Heinsberg. „Wenn die Eltern die Verantwortung über ihre Kinder übernehmen und ihnen ein adäquates Verhalten Hunden gegenüber aufzeigen und sie in der Lage sind, den Hund und seine Köpersprache zu deuten, können Bissverletzungen durchaus vermieden werden.“

In der Broschüre „Kind und Hund“ finden die Eltern Anregungen zum Verhalten ihres Kindes gegenüber dem Hund, erhalten einen Einblick in die Körpersprache des Hundes und weitere Informationen zum Thema Schwangerschaft und Hund. „Und das nicht nur zum Wohle der Eltern und Kinder, auch zum Wohle der Hunde“, betont Dorothea Krollmann.

Die Broschüre kann kostenlos unter „Downloads“ auf der Internetseite www.fhkhs.de herunter geladen oder unter der Tel. 02452-135313 bestellt werden.
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