Aktuelles aus dem Kreishaus

Schneiden bis Monatsende

(Meldung vom 01.02.2018)


Ab 1. März sind Hecken geschützt

Kreis Heinsberg. Die Untere Naturschutzbehörde des Kreises Heinsberg möchte darauf verweisen, dass starke Heckenrückschnitte bzw. Heckenrodungen nur noch bis Ende Februar durchgeführt werden dürfen. Ab dem 1. März beginnt die im Bundesnaturschutzgesetz verankerte Schonzeit, welche erst am 30. September endet. Innerhalb dieses Zeitraumes ist ein Roden oder starkes Zurückschneiden einer Hecke streng untersagt und kann mit Geldbußen bis zu 10.000 Euro geahndet werden. Lediglich ein Pflegeschnitt ist zulässig, mit dem der jährliche Zuwachs der Hecken zurückgeschnitten werden kann. Unter jährlichem Zuwachs sind die jungen, äußeren Triebe der Gehölze zu verstehen, welche leicht
mittels Heckenschere abgeschnitten werden können. Das Altholz darf im Schonzeitraum nicht
zurückgeschnitten werden.

Die Regelung der Schonzeit dient vor allem dem Artenschutz. Besonders Vögel mit ihren Nestern und Jungtieren sollen in der Schonzeit geschützt werden. Aber auch anderen Tierarten bieten Hecken und Gebüsche Fortpflanzungs-, Nahrungs- und Lebensraum. Dabei ist es unerheblich, ob es sich um eine Thuja- oder um eine Buchenhecke handelt.

Befinden sich Gebüsche und Hecken im Außenbereich und gar in einem ausgewiesenen Schutzgebiet, ist bei der Unteren Naturschutzbehörde ein Antrag auf Befreiung zu stellen bzw. eine Eingriffsgenehmigung einzuholen. Möglicherweise ist der Eingriff in Natur und Landschaft dann durch eine Ersatzpflanzung auszugleichen.

Rückfragen nimmt die Untere Naturschutzbehörde des Kreises Heinsberg entgegen: Anja Schellenberg, Tel. 02452/13-6122, Email: anna.schellenberg@kreis-heinsberg.de; Heiner Molz, Tel. 02452/13-6154, Email: heiner-josef.molz@kreis-heinsberg.de; Michael Sieprath, Tel. 02452/13-6110, Email: michael.sieprath@kreis-heinsberg.de.

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