Aktuelles aus dem Kreishaus

Heimat auf 240 Seiten

(Meldung vom 01.12.2017)
Heimat auf 240 Seiten

Heimatkalender jetzt erhältlich

Kreis Heinsberg. Was macht unsere Heimat aus? Der neu erschienene Heimatkalender 2018 trägt ein Stück weit zur Beantwortung dieser Frage bei. Die aktuelle Auflage verleiht dem Leser das Gefühl von einem „Entdecker vor der Haustür“, wie Landrat Stephan Pusch schon im Vorwort bemerkt. Auf 240 Seiten bietet der Heimatkalender wieder einen interessanten Querschnitt historischer, kultureller, volkskundlicher und naturwissenschaftlicher Themen. Der Heimatkalender ist ab sofort zum Preis von 4,50 Euro im örtlichen Buchhandel sowie im Bürger-Service-Center der Kreisverwaltung Heinsberg erhältlich.

 

Den perfekten Einstieg in diese Ausgabe liefert die Aufnahme der Stadt Heinsberg aus der Vogelperspektive. Eingefangen hat das Motiv mit Burgberg und St. Gangolf Ulrich Hollwitz im Sommer 2017. Nach der Ansicht der Stadt Erkelenz „von oben“ ist die Stadt Heinsberg nun das zweite Motiv der neuen Titelbildserie. So viel kann schon gesagt werden: Das Motiv des folgenden Heimatkalenders ist ebenfalls in luftiger Höhe entstanden.

 

Die Redaktion mit Richard Jochims, Anja Mülders und Michael Straube hat mit 23 Beiträgen vieler Autoren eine bunte Themenvielfalt aus dem gesamten Kreisgebiet zusammengestellt. Den Anfang macht die Archäologie und zwar in diesem Jahr mit zwei Themen von Markus Westphal. U.a. berichtet er über neue Erkenntnisse zu den sog. Landwehren. Herbert Simons und Klaus Peschke greifen die 800jährige Ortsgeschichte von Frelenberg in ihren Beiträgen auf. Christoph Steffens hat bezüglich der Kirchengeschichte einen Nachweis erbracht, dass in Wassenberg ein Beginen-Hof existierte. Passend zum Reformationsjubiläum hat Thomas Richter eine noch heute gültige Ablassurkunde für Heinsberg-Kirchhoven entdeckt und berichtet darüber.

 

Auch die Spannung kommt in dieser Ausgabe nicht zu kurz. Winfried Jörissen und Frank Körfer werfen zwei Kriminalfälle auf. Es geht um Raubüberfälle der Mersischen Bande in der Heinsberger Region zwischen 1796 und 1801 und den Aufstieg und Fall eines Heinsberger Adelssprosses. Weiterhin sind Beiträge zu den Themen Schulgeschichte und Mundart enthalten.

 

Marco Kieser komplettiert mit seinem Artikel zu den Baudenkmälern der Gemeinde Selfkant die Serie zu Denkmälern des Kreises. Alexander Terstegge liefert den obligatorischen Beitrag zur Naturkunde mit einem Text über den Specht im Kreis Heinsberg. Neben diesen exemplarisch vorgestellten Inhalten erwartet den Leser noch mehr, alles rund um das Thema Heimat und unsere Region im Fokus. Mit dem bewährten „Blick zurück“, einer Chronik des zurückliegenden Jahres, schließt der Heimatkalender.

 

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