Beratungs- und Betreuungsangebote für Demenzerkrankte und deren Angehörige

Gegenwärtig leben in Deutschland ca. 1,2 Mio Menschen mit einer Demenz. Die Zahl der Menschen mit einer demenziellen Erkrankung, die durch den Verlust von Gehirnleistung gekennzeichnet ist, wird in den nächsten Jahren deutlich ansteigen.
Demenzielle Erkrankungen äußern sich durch eine fortschreitende Beeinträchtigung des Gedächtnisses, der Orientierung, der Sprache und des Urteilsvermögens und sind häufig verbunden mit Verhaltens- und Persönlichkeitsveränderungen. Eine selbstständige Lebensführung ohne Hilfe ist auf Dauer nicht möglich.
Ein Mangel an Informationen und die gesellschaftliche Tabuisierung der Erkrankung tragen dazu bei, dass viele Betroffene und ihre Familienangehörigen nicht die benötigte Unterstützung erhalten bzw. sie nicht in Anspruch nehmen.
 
Dem zunehmenden Bedarf entsprechend werden die bestehenden Strukturen zur Versorgung demenziell erkrankter Menschen und zur Unterstützung der sie betreuenden Angehörigen im Kreis Heinsberg stetig weiterentwickelt.
Das gemeinsame Anliegen der Unfallkasse NRW und des Kreises Heinsberg ist es, pflegenden Angehörigen eine Unterstützung zum Umgang mit dementiell erkrankten Menschen an die Hand zu geben. Hierzu eignet sich insbesondere die Publikation "Demenz - In der Weite des Vergessens" der Schriftenreihe Prävention in NRW der Unfallkasse NRW, die nachstehend als Dokument zur Verfügung steht.
Ratsuchende bzw. Betroffene haben die Möglichkeit, der Beratung bei:
           
Trägerunabhängigen Beratungs- und Vermittlungsstelle für Pflegebedürftige, von Pflegebedürftigkeit
Bedrohte, Behinderte, Senioren
und ihre Angehörigen
beim Kreis Heinsberg
 
Kreis Heinsberg
52525 Heinsberg
Valkenburger Str. 45
 
Ansprechpartner:
Jürgen Köllmann
Tel.   02452 13-5503
Gerda Hermes
Tel. 02452 13-5504
Fax:  02452 13-5595
juergen.koellmann@kreis-heinsberg.de
oder im
 
Pflegestützpunkt im Kreis Heinsberg
 
 
 
52525 Heinsberg
Geilenkirchener Str. 2/ im Hause der AOK
Rheinland/Hamburg
Tel.   02452 181-300
Fax:  02452 181-310
heinsberg@pflegestützpunkt-nrw.de
Kontaktperson:
Herr Köllmann  
 
 
in Anspruch zu nehmen.
 
Erste Informationen vermittelt auch das
Demenz-Service-Zentrum NRW
Regio Aachen/Eifel
 
 
 
 
52477 Alsdorf
Luisenstr. 35
Tel.   02404 90327-80
Fax:   02404 90327-15
 
Ansprechpartner:
Herr Hasan Alagün und
Frau Petra Mittenzwei
 
 
Der Flyer des Demenz-Servicezentrums ist als PDF-Datei beigefügt.
 
Arbeitskreis Gerontopsychiatrie
Sozialpsychiatrischer Dienst des
Gesundheitsamtes Heinsberg
 
 
 
 
52525 Heinsberg
Valkenburgerstr. 45
Tel.    02452 135352
Fax:   02452 135395
 
www.kreis-heinsberg.de
 
Ansprechpartner:
Wolfgang Sommer
Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie
 
Alzheimer-Gesellschaft
 Kreis Heinsberg e. V.
 
 
 
 
52525 Heinsberg
Valkenburger Str. 45
02452 135311
Ansprechpartner
1. Vorsitzender
    Herr Dr. Isensee
2. Vorsitzende
   Frau Birgit Kerski
Sprechstunden: Nach vorherigen tel. Absprache (Tel.-Nr.: 02452/13 5309 oder 5311)  von 9.00 - 12.00 Uhr im Pflegestützpunkt im Kreis Heinsberg, Haus der AOK Rheinland/Hamburg, Geilenkirchener Str. 2, 52525 Heinsberg
 
Selbsthilfegruppe für Angehörige
von an Alzheimer und Demenz
erkrankten Menschen
 
 
Gruppentreffen:
jeden letzten Donnerstag
im Monat um 20.00 Uhr im
Altenheim St. Lambertus
Dinstühlerstr. 33
41836 Hückelhoven
 
 
St. Lambertus Altenheim Hückelhoven
41836 Hückelhoven
Weißdornweg 14
Tel.   02433 918133
Fax:   02433 918133
 
Ansprechpartnerin
Frau Birgit Kerski
02433 42310
Kerski.alzheimergruppe@t-online.de
 
 
Auch die Fachlichkeit der ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen kann eingeholt werden. Übersichten der Ambulanten Pflegedienste, vollstationären Pflegeeinrichtungen sowie Kurzzeitpflege- und Tagespflegeeinrichtungen sind als Dokumente beigefügt.
 
Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, derzeit im Kreisgebiet bestehende Unterstützungsangebote bei Demenz in Familien, Freundeskreis und Nachbarschaft in Anspruch zu nehmen, die ebenfalls als Übersicht (Dokument) beigefügt sind.
 
Seit dem Inkrafttreten des Pflege-Weiterentwicklungsgesetzes zum 01.07.2008 können auch Personen ohne eine Pflegestufe, bei denen eine 'Einschränkung der Alltagskompetenz' durch den MDK festgestellt wurde, zusätzliche Betreuungsleistungen in Anspruch nehmen. D.h. von der Pflegekasse werden bis zu 100 Euro (Grundbetrag) bzw. bis zu 200 Euro (erhöhter Betrag) monatlich erstattet für
  • Kosten der Kurzzeit- oder Tages- und Nachtpflege
  • Betreuungsleistungen, die zugelassene Pflegedienste gemäß § 45b SGB XI bei der Pflegekasse angemeldet haben
  • so genannte Niedrigschwellige Hilfe- und Betreuungsangebote, die gemäß § 45b SGB XI von der Bezirksregierung anerkannt sind. Die Übersicht der Anbieter von niedrigschwelligen Hilfe- und Betreuungsangeboten ist als Dokument beigefügt.

Dokumente:


Öffnungszeiten:
montags bis freitags 08.00 Uhr - 12.00 Uhr
dienstags und donnerstags 14.00 Uhr - 17.00 Uhr

  • zuständig:
  • Stabsstelle Demografischer Wandel und Sozialplanung
    Kreisverwaltung
    Valkenburger Straße 45
    52525 Heinsberg