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Kreisverwaltung Heinsberg
Valkenburger Straße 45
D-52525 Heinsberg
Tel.: 0 24 52 / 13-0
Fax.: 0 24 52 / 13-1100

Beratung, Diagnostik und Förderung (Sprache)

 

Es besteht die Möglichkeit, auffällige Kinder bereits mit 3 Jahren optimal fördern zu können. Daher wenden sie sich bitte rechtzeitig an ihren Arzt, der sie über evtl. weitere angezeigte Fördermaßnahmen informieren wird.
Wenn Eltern Sorge haben, dass die Sprachentwicklung ihres Kindes nicht altersentsprechend sein könnte, stehen Ihnen verschiedene Anlaufstellen, die eine Beratung, Diagnostik und eine evtl. Förderung durchführen, zur Verfügung.

1. Kinderärzte

Sie führen die Vorsorgeuntersuchungen durch und achten hier insbesondere auf die Sprachentwicklung des Kindes.
Besteht der Verdacht auf eine verzögerte Sprachentwicklung, informieren sie über Fördermaßnahmen, über eine evtl. angezeigte logopädische Behandlung und verordnen ggf. eine Therapie.


2. Kindergarten

Die Erzieherinnen beobachten und dokumentieren den allgemeinen Entwicklungsstand des Kindes, und auch hier insbesondere den Sprachentwicklungsstand.

Sie führen Elternberatungen durch, bieten die Möglichkeit der allgemeinen Sprachförderung (Sprachspiele, Förderprogramme etc.) und bei Bedarf schalten sie mit der Einwilligung der Eltern, den sprachtherapeutischen Dienst ein, der auffällige Kinder genauer untersucht.

Eine Zusammenarbeit und ein Austausch mit Ärzten, Therapeuten und anderen Institutionen bestehen. Voraussetzung dafür ist die Einwilligung der Eltern.


3. Sprachtherapeutischer Dienst
Der sprachtherapeutische Dienst diagnostiziert nach Auftrag der Erzieherin und Einwilligung der Eltern auffällige Kinder im Kindergarten.
Elternberatung im Hinblick auf weitere vorschulische Sprachförderung, logopädische Behandlung, oder auch ggf. ein Wechsel in einen Sonderkindergarten werden durchgeführt.

4. Logopäden/innen und Sprachheilpädagogen/innen
Diese Berufsgruppen diagnostizieren und behandeln Kinder mit Stimm-, Sprech- / Sprachstörungen sowie Hörstörungen und führen Beratungen durch.
Die logopädischen Behandlungen werden vom Arzt verordnet.
Des Weiteren bieten sie Informationsveranstaltungen in Kindergärten, Schulen und anderen Institutionen zum Thema „Sprachentwicklung, Sprachstörungen“ etc. an.

5. Gebrüder-Grimm-Schule
Die Gebrüder-Grimm-Schule arbeitet im Rahmen der Feststellung eines sonderpädagogischen Förderbedarfes eng mit Kindergärten, Therapeuten etc. zusammen. Auch hier bedarf es wieder der Einwilligung der Eltern.
Fortbildungsangebote zum Thema „Sprachförderung im Kindergarten“ werden angeboten.
Diese Gebrüder-Grimm-Schule führt eine Förderdiagnostik durch und erstellt Förderpläne für die Schüler.
Sie bietet Sprachtherapie, sprachtherapeutischen Unterricht, Wahrnehmungs- und Bewegungsförderung für ihre Schüler an und legt großen Wert auf den Kontakt zu den Eltern.

6. Frühförder- u. Beratungsstelle im Kinderzentrum Triangel 
Die Frühförder- u. Beratungsstelle der Lebenshilfe e. V. steht allen Kindern des Kreises Heinsberg zwischen 0 - 6 Jahren, die vom Arzt wegen einer Entwicklungsstörung im Bereich der Sprache, Motorik, Wahrnehmung oder des Verhaltens überwiesen werden, sowie deren Eltern zur Verfügung.         Neben der   heilpädagogischen Behandlung, der  Physio- u. Ergotherapie ist auch die logopädische Behandlung einer der Schwerpunkte ihres ganzheitlichen Förderkonzeptes.                                                                                                                                                                     


Ärzte, Kindergärten, Logopäden, Sprachheilpädagogen, Ergotherapeuten, der sprachtherapeutische Dienst, die Gebrüder-Grimm-Schule, Grundschulen, das Gesundheitsamt des Kreises Heinsberg und andere Institutionen stehen den Eltern zu ihren Fragen zum Thema „Schulfähigkeit, Einschulung etc.“ zur Verfügung, beraten und diagnostizieren ggf.
Ärzte, Therapeuten, Institutionen und Eltern arbeiten hier auch eng zusammen, um gemeinsam für das jeweilige Kind den richtigen Schultyp zu finden.

Öffnungszeiten:
montags und mittwochs 08.30 Uhr - 12.30 Uhr und 14.00 Uhr - 16.00 Uhr
dienstags und donnerstags 08.30 Uhr - 12.30 Uhr und 14.00 Uhr - 17.00 Uhr
freitags 08.30 Uhr - 13.00 Uhr
zuständig:
Gesundheitsamt (53)

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