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Kommunales Integrationszentrum

(Meldung vom 09.08.2017)
Kommunales Integrationszentrum

NRW-Staatssekretärin Güler besucht den Kreis Heinsberg

 

Heinsberg. Integrationsstaatssekretärin Serap Güler ist seit vergangener Woche auf Sommertour durch Nordrhein-Westfalen. Dabei besuchte sie am Mittwoch das Kommunale Integrationszentrum im Kreis Heinsberg. „Mir ist wichtig, die Integrationsarbeit in den Kreisen und kreisfreien Städten vor Ort persönlich kennenzulernen. Die Bedarfe sind in den Regionen sehr verschieden. Das müssen wir stärker berücksichtigen“, erklärte die Staatssekretärin.


Nordrhein-Westfalen ist das einzige Bundesland, in dem es Kommunale Integrationszentren gibt. Die Einrichtungen bieten Angebote für Kinder und Jugendliche mit Einwanderungsgeschichte, die die Bildungschancen verbessern sollen. Daneben koordinieren sie die Aktivitäten und Angebote der Kommunen und freien Träger in Bezug auf Integration und das Zusammenleben in Vielfalt. Seit 2015 unterstützen die Kommunalen Integrationszentren Bürgerinnen und Bürger, die Geflüchteten vor Ort ehrenamtlich helfen.


Staatssekretärin Güler lobte während ihrer Sommertour die Arbeit der Einrichtungen: „Für die bessere Vernetzung der Integrationsarbeit vor Ort sind die Kommunalen Integrationszentren mittlerweile unverzichtbar. Die neue Landesregierung will deshalb den Austausch mit den Einrichtungen intensivieren und sich einen Überblick über die Schwerpunkte verschaffen, die sich die Kommunalen Integrationszentren selbst ausgesucht haben.“


Im Kreis Heinsberg liegen die Schwerpunkte aktuell in der Entwicklung von Instrumenten und Informationen über die Kommunale Integrationsförderung, Koordinierung von bestehenden Angeboten und Vernetzung der Träger untereinander. Daneben werden Konzepte und Projekte interkultureller und durchgängig sprachlicher Bildung entwickelt.

Landrat Stephan Pusch hatte im Beisein der Heinsberger Landtagsabgeordneten Krückel und Lenzen den Gast aus Düsseldorf herzlich im Kreishaus begrüßt. Er erinnerte daran, dass der Kreistag bereits 2014 die Einrichtung eines Kommunalen Integrationszentrums (KI) beschlossen habe, was auch im gleichen Jahr noch mit 5,5 Stellen umgesetzt worden sei. In den Folgejahren sei das KI um weitere sechs Stellen erweitert worden. Landrat Pusch: "Der Kreis Heinsberg ist froh aufgrund der nun schon zwei Jahre währenden verstärkten Zuwanderung eine flächendeckende und erfolgversprechende Integrationsarbeit leisten zu können."

Der zuständige Dezernent der Kreisverwaltung, Franz-Josef Dahlmanns übernahm es, der Staatssekretärin das Personal des KI sowie die einzelnen Aufgaben und Projekte vorzustellen. 

 

 

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