Aktuelles aus dem Kreishaus

Tagesmutter mit Leib und Seele

(Meldung vom 19.04.2017)
Tagesmutter mit Leib und Seele

Jetzt anmelden zur Qualifizierung

Kreis Heinsberg. Seit 2015 ist Daisy Ruibat, selbst Mutter von mittlerweile drei fast erwachsenen Kindern, als Tagesmutter tätig. Qualifiziert hat sich die gelernte Steuerfachgehilfin über einen Kurs des Kreisjugendamtes in Kooperation mit der Anton-Heinen-Volkshochschule. Interessierte künftige Tagesmütter und –väter können sich aktuell für die in Kürze beginnende Qualifizierungsmaßnahme anmelden. Los geht’s am 9. Mai. Einzelheiten zum Kursaufbau gibt es auf der Homepage des Kreises unter www.kreis-heinsberg.de in der Rubrik „Aktuelles“. Telefonisch hilft Irmgard Küppers weiter unter 02452/13-5116 oder mit einer E-Mail an Irmgard.Kueppers@kreis-heinsberg.de.

 

Warum Daisy Ruibat (45 Jahre) die Tagespflege als Tätigkeit und Betreuungsform weiterempfiehlt, berichtet sie im Interview:

 

Frau Ruibat, was schätzen Sie an Ihrer Arbeit?

Derzeit sind bei mir vier Kinder im Alter von etwa zwei Jahren in Tagespflege. Zwei meiner drei eigenen Kinder wohnen noch zu Hause, sind aber schon groß und selbstständig. Ich habe großen Spaß daran, mich mit Kindern zu beschäftigen, zu singen und zu lachen. Ich liebe es die Kinder dabei zu beobachten, wie sie die Welt entdecken und freue mich über ihre Fortschritte. Es gefällt mir sehr, dass ich meine Arbeitszeiten selbst bestimmen kann.

 

 

Wer stand Ihnen bei dieser neuen Tätigkeit zur Seite?

Bevor ich richtig in die Tagespflege einsteigen konnte, habe ich mich über einen Kurs des Kreisjugendamtes und der Anton-Heinen-Volkshochschule qualifiziert. Neben dem inhaltlichen Input habe ich hier meine Ansprechpartnerin beim Jugendamt näher kennengelernt. Schön war auch der Austausch mit anderen künftigen Tagesmüttern, den wir in regelmäßigen Netzwerktreffen weiter vertiefen. Auch bei Fragen außer der Reihe, zum Beispiel was die Entwicklung von Kindern angeht, bin ich bislang nur auf offene Ohren gestoßen. Natürlich steht auch meine Familie hinter mir.

 

Jörg Korfmann, Vater eines zweijährigen Mädchens, bringt seine Tochter täglich zur Betreuung zu Frau Ruibat.

 

Herr Korfmann, warum haben Sie sich für diese Betreuungsform entschieden?

Ich muss zugeben, anfangs waren wir bezüglich der Tagespflege im Vergleich zur bewährten Betreuungsform des Kindergartens skeptisch. Über das Kreisjugendamt haben wir mit Frau Ruibat Kontakt aufgenommen. Hier hat es förmlich „gefunkt“. Die Chemie zwischen uns stimmt einfach und auch meine Frau und ich fühlten uns bei ihr zu Hause gleich wohl. Wir sind rundum zufrieden, haben durch die Überprüfung des Jugendamtes aber auch durch das Vertrauen zur Tagesmutter ein gutes Gefühl. Obwohl wir einen Kindergartenplatz hätten haben können, bleibt unsere Tochter jetzt noch ein weiteres Jahr bei Frau Ruibat. Wir schätzen den engen Kontakt, den familiären Charakter der Betreuungsform und die flexiblen, auf unseren Bedarf abgestimmten Betreuungszeiten sehr. Wir würden uns wieder so entscheiden.

 

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